...Aurikeln im Garten. Hab sie vor einigen Wochen hier in einem Gartencenter entdeckt.
Sind ja schon sehr hübsch anzusehen. :)
...Aurikeln im Garten. Hab sie vor einigen Wochen hier in einem Gartencenter entdeckt.
Sind ja schon sehr hübsch anzusehen. :)
Selten noch bin ich "unterwegs" in den "sozialen" Medien. Als sehr anstrengend habe ich die letzten beiden Jahre empfunden, und es hat sich eigentlich auch nur noch verschlimmert.
Natürlich bleibe ich informiert, täglichen "Updates" entgeht man kaum, und das will ich auch gar nicht. Man muss ja einigermaßen wissen, was um einen herum passiert.
Vieles hat sich geändert, vermutlich habe auch ich mich in vielem geändert. Mir fehlen die Annehmlichkeiten wie Sauna und auch der regelmäßige Sport, der ja dazugehörte, denn wir meiden aufgrund der sehr sehr hohen Inzidenzen das Studio, in dem dieses angeboten wird. Da hoffe ich ein bisschen auf den Sommer. Derzeit pausieren wir noch.
Der Krieg in der Ukraine lässt uns , wie vermutlich alle anderen, auch nicht los. Da flüchte ich mich ehrlicherweise ein bisschen in den Alltag; ich fürchte aber, dass das für uns alle noch spürbare Folgen nach sich ziehen wird. Mir wird regelmäßig richtig schlecht, wenn ich da über die Oligarchen (und wie sie noch so genannt werden) und den Luxus und die Unsummen an Geld lese, über die Machtverhältnisse, die wirklich schmutzigen Geschäfte, die unter diversen Deckmänteln vertuscht werden...überall auf der Welt. Dazu fielen mir noch viele Worte ein, aber ich mag mich da nicht hereinsteigern. Ich sitze nicht an den Hebeln, an denen da gestellt wird, und kann mir diese Parallelwelt auch gar nicht vorstellen. Das, was man da so am Rande nur mitbekommt, reicht schon für einen Dauerwürgereiz.
So lenke ich mich denn ab in unserer "kleinen" Welt, treffe nur noch wenige Menschen und habe mich auch von dem ein oder anderen distanziert, dessen Weltanschauung ich nicht nachvollziehen kann. Menschen kommen, Menschen gehen. So ist es im Leben.
Dennoch erfreue ich mich weiterhin auch an positiven Dingen. Kleine Freuden des Alltags, lustige Begebenheiten, die ja auch noch stattfinden. Eines darf man nie verlieren - den Humor und das Lachen!
In diesem Sinne, genießt sie, die kleinen Freuden des Alltags! Bis zum nächsten Lebenszeichen.
...im Zeichen von Corona. Und leider wieder voller Unruhe. Die Impfung , die es im letzten Jahr um diese Zeit noch nicht gab und die sich viele herbeigesehnt haben, ist ein Stein des Anstoßes. Sie ist derzeit die beste Möglichkeit, einen schlimmen Verlauf der sehr ansteckenden Krankheit, die uns nicht nur die Lunge, sondern auch alle anderen Organe zerstören kann und schon sehr viele Menschen das Leben gekostet hat, direkt sowie indirekt, zu verhindern. Aber das erschließt sich offenbar nicht jedem, ebenso das Tragen einer Maske scheint einigen Menschen schlimmer zu erscheinen als die Krankheit selbst.
Nun könnte man ja sagen, tja nun, ist mir doch egal - sollen sie halt mit ihrer Gesundheit machen, was immer sie wollen. Blöderweise ist die Lage nicht so einfach. Und so stehen wir auch in diesem Jahr, trotz der Impfung, die schlimme Verläufe und Krankenhausaufenthalte, ja, auch den Tod, verhindern kann, noch schlechter da als im vergangenen, denn das Virus hat es in sich und wandelt sich. Ja, ich denke, die Erde hat einfach die Nase voll von uns Menschen und möchte uns gern loswerden. Wer sonst könnte uns Corona geschickt haben?
Verständlich irgendwie, so wie wir mit ihr umgehen.
Nun, ich bin eine von denen, die es vorziehen, sich impfen und damit schützen zu lassen. 3 x inzwischen. Bin ich mir, meiner Familie, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Patienten auch...wert! Schuldig vielleicht auch, das weiß ich nicht, aber ich hänge schon am Leben und es ist für mich ein Albtraum, keine Luft mehr zu bekommen. Den möchte ich einfach nicht leben.
Nun, das ist das, was mich (und sehr viele andere Menschen) in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit so bewegt. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Und mir geht das Verständnis für diejenigen, die sich so sehr sperren, auch langsam verloren. Ich denke auch, dass sich viele Dinge nach dieser Pandemie verändern werden. Das "alte Leben"zurückzubekommen - das wird nach diesen Erfahrungen einfach nicht möglich sein. Viele Menschen haben Angehörige an die Krankheit verloren. Viele haben durch ihre unterschiedlichen Ansichten Freunde verloren. Sehr viele sind nicht mehr im "Besitz" ihrer einstigen Gesundheit, weil es sie schon früh und gnadenlos erwischt hat. Ja, mir sind Menschen bekannt, denen es so geht.
Corona interessiert das alles nicht. Es nistet sich ein, wenn es kann. Es interessiert sich nicht für unser Theater hier auf der Erde. Genausowenig, wie die Erde sich für uns, die wir sie reichlich ausbeuten, interessiert. Die machen ihr eigenes Ding. Wir müssen halt schauen, wie wir damit zurechtkommen...
Ja, das Jahr tröpfelt so dahin....wie das Wetter gerade auch. Was also ist passiert in den letzten Monaten?
Nicht viel. Immerhin, unter dem Dach unserer Sitzecke hat ein Amselpaar erfolgreich 5 Junge ausgebrütet. Die sind inzwischen auch schon wieder ausgeflogen. Das Wetter war ja nun auch nicht gerade so, dass man es viel zum "Draußen sitzen" nutzen konnte - so hatten sie auch meistens viel Ruhe.
Also ein großes Erfolgserlebnis in der Zeit des langen Lockdowns.
Beim Frisör war ich immer noch nicht. Einen Termin hatte ich, als der Lockdown begann, genau an dem Tag...wann war das nochmal? Ich erinnere mich nicht mehr so richtig. Aber so wichtig ist mir das auch nicht, ich hab ja eine Schere, damit kann ich mir freie Sicht verschaffen, und darum bin ich auch nicht gleich losgerannt, als ich es hätte tun können. Ich hab auch eigentlich nie Lust auf Frisörtermine, muss ich sagen.
Zur Impfung: die habe ich jetzt hinter mir. Einmal Astra im Februar, einmal den Stoff von Biontec, zweimal Impfreaktionen. Aber alles im Rahmen des Erträglichen - kein Vergleich zur Erkrankung. Es ist ein gutes Gefühl, gerade, wenn man im medizinischen Bereich arbeitet. Man kann Corona nicht mehr so leicht zu Hause einschleppen, zu denen, die noch keine Impfung haben. Beruhigend ist das.
Das waren sie also, die Glanzmomente der letzten Monate.
Der kurze Urlaub, der jetzt beginnt, wird wohl auch nicht so viele Höhepunkte zu bieten haben. Aber wenigstens soll am Sonntag die Sonne scheinen. Das ist doch schon mal was.
Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei. Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorbe...