Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Dezember 2021

Vorweihnachtszeit, wieder....

 ...im Zeichen von Corona. Und leider wieder voller Unruhe. Die Impfung , die es im letzten Jahr um diese Zeit noch nicht gab und die sich viele herbeigesehnt haben, ist ein Stein des Anstoßes. Sie ist derzeit die beste Möglichkeit, einen schlimmen Verlauf der sehr ansteckenden Krankheit, die uns nicht nur die Lunge, sondern auch alle anderen Organe zerstören kann und schon sehr viele Menschen das Leben gekostet hat, direkt sowie indirekt, zu verhindern. Aber das erschließt sich offenbar nicht jedem, ebenso das Tragen einer Maske scheint einigen Menschen schlimmer zu erscheinen als die Krankheit selbst. 

Nun könnte man ja sagen, tja nun, ist mir doch egal - sollen sie halt mit ihrer Gesundheit machen, was immer sie wollen. Blöderweise ist die Lage nicht so einfach. Und so stehen wir auch in diesem Jahr, trotz der Impfung, die schlimme Verläufe und Krankenhausaufenthalte, ja, auch den Tod, verhindern kann, noch schlechter da als im vergangenen, denn das Virus hat es in sich und wandelt sich. Ja, ich denke, die Erde hat einfach die Nase voll von uns Menschen und möchte uns gern loswerden. Wer sonst könnte uns Corona geschickt haben?

Verständlich irgendwie, so wie wir mit ihr umgehen. 

Nun, ich bin eine von denen, die es vorziehen, sich impfen und damit schützen zu lassen. 3 x inzwischen. Bin ich mir, meiner Familie, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Patienten auch...wert! Schuldig vielleicht auch, das weiß ich nicht, aber ich hänge schon am Leben und es ist für mich ein Albtraum, keine Luft mehr zu bekommen. Den möchte ich einfach nicht leben.

Nun, das ist das, was mich (und sehr viele andere Menschen) in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit so bewegt. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Und mir geht das Verständnis für diejenigen, die sich so sehr sperren, auch langsam verloren. Ich denke auch, dass sich viele Dinge nach dieser Pandemie verändern werden. Das "alte Leben"zurückzubekommen - das wird nach diesen Erfahrungen einfach nicht möglich sein. Viele Menschen haben Angehörige an die Krankheit verloren. Viele haben durch ihre unterschiedlichen Ansichten Freunde verloren. Sehr viele sind nicht mehr im "Besitz" ihrer einstigen Gesundheit, weil es sie schon früh und gnadenlos erwischt hat. Ja, mir sind Menschen bekannt, denen es so geht. 

Corona interessiert das alles nicht. Es nistet sich ein, wenn es kann. Es interessiert sich nicht für unser Theater hier auf der Erde. Genausowenig, wie die Erde sich für uns, die wir sie reichlich ausbeuten, interessiert. Die machen ihr eigenes Ding. Wir müssen halt schauen, wie wir damit zurechtkommen...


Freitag, 21. Dezember 2018

Wintersonnenwende...

...mit Regen, Regen und nochmals Regen - wäre es nicht so warm auf der Welt, schriebe ich wohl Schnee statt Regen. Kein gutes Zeichen, aber dass die Erde sich erwärmt, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt, und so muss man sich nicht wundern. Man darf sich Sorgen machen - die Worte des vorgestern aus der ISS zurückgekehrten Alexander Gerst, als Botschaft an die nicht geborenen Enkel und mit der Entschuldigung, dass wir ihnen die Erde in einem so schlechten Zustand hinterlassen, waren und sind beeindruckend; man macht sich so seine Gedanken.

Der Countdown auf die Weihnachtstage läuft. Bei uns wird es wieder ruhig zugehen; keine besonderen Aktionen. Und das ist gut so. Das Jahr war schon, von der Arbeitsseite betrachtet, recht nervig und zermürbend. Es wird Veränderungen geben mit Beginn des neuen Jahres; zunächst einmal ist neues Arbeitsmaterial in Sicht, und das wird auch wirklich mal Zeit. Hoffen wir, dass dieses Kapitel reibungsarm über die Bühne geht, dann werden wir ab März wohl wieder ein wenig entspannter arbeiten können. Schaun wir mal.

Nehmen wir es einfach so wie der Hundertjährige von Jonas Jonasson: Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt! Zumindest die Dinge, die wir nicht ändern können. Denn es gibt ja auch noch ein paar Dinge, die man selbst tun kann - die Wirkung darf man nicht unterschätzen!

Was ich jetzt tun muss: den Teig aus dem Brotbackautomaten nehmen und ein Brot backen. Dann muss ich nicht raus in das Pipiwetter, um eines zu kaufen!

Eigentlich hatte ich ja mit diesem Blogeintrag nur eins im Sinn...Euch schöne und besinnliche Feiertage zu wünschen! Aber nun ist es eben so gekommen, wie es gekommen ist.... :)


 Nutzt die Zeit, Euch von den Strapazen des vergangenen Jahres zu erholen! In diesem Sinne, bis 2019! :)






Freitag, 19. Februar 2016

Trödel-Freitag

Durch einen Spätdienst habe ich mir heute einen freien Freitag "verdient" - und genieße jetzt, dass ich so richtig schön herumtrödeln und tun kann, wonach mir ist.

Vor einigen Tagen hab ich eine kleine Lieferung Fotoalben bekommen - so richtig schön altmodisch mit Papierseiten zum Einkleben und diesen dünnen pergamentartigen "Schutzseiten" dazwischen, von außen in einem greislich-schönen Orange gehalten (sie waren preiswert....;) ). Die werde ich mit den Familienfotos bestücken, die ich in den vergangenen Monaten hab ausdrucken lassen. Die digitalen Fotos aus dem Computer ins reale Leben transferiert...manchmal braucht man einfach ein bisschen "Nostalgie"! Fortschritt und Vergangenheit vermixt, das hat auch seine Reize. Umgekehrt digitalisiere ich auch alte Bilder, um sie zu erhalten - das eine profitiert vom anderen, und sowas gefällt mir. Sehr.





Freitag, 12. Februar 2016

Langer Februar

In diesem Jahr haben wir einen Tag mehr zu "erleben" - das wurde mir erst vor ein paar Tagen bewusst, als ich jemandem am Telefon hatte, dem ich am 29. Februar einen Termin geben wollte. Das wurde mit den Worten "...wenn ich schon nur alle 4 Jahre Geburtstag hab, möchte ich den nicht beim Zahnarzt verbringen!" abgelehnt - das konnte ich gut nachvollziehen. :)

Der Februar ist eigentlich ein Monat, der noch zu den trüberen gehört. Auf der anderen Seite werden gerade in diesem Monat die Tage wieder merklich länger, was sehr erfreulich ist. Und vor ein paar Tagen entdeckte ich die ersten Irisblüten im Garten.


Auch in den Kleingärten sprießen die ersten Frühblüher - es geht also wieder ein bisschen "aufwärts". Das Mehr an Licht tut schon gut und hellt auch die Stimmung wieder etwas auf. Ich empfinde das alles als angenehm.

Alles in allem, kein schlechter Monat, dieser Februar. Darf ruhig einen Tag länger bleiben.  Oder?


Samstag, 30. Januar 2016

Backwetter?

Wenn das Wetter so richtig schlecht ist - so wie heute - bekomm ich immer Lust, irgendwas Leckeres zu backen. Was gebacken wird, muss dann aber auch wieder gegessen werden - und da beginnt dann das Dilemma. Kann man ja gar nicht alles verdrücken, zumindest nicht ohne schlechtes Gewissen - und wenn man am vorherigen Tag ein Gespräch über Ernährung mit dem Trainer im Studio hatte, dann schweigt das Gewissen erst recht nicht. 

Tja. Und was mach ich jetzt? Backen oder nicht? Hmmmm....

Samstag, 21. November 2015

Blockiert...

...durch grippale Infekte - hier sind alle quasi lahmgelegt. Und das schon seit über einer Woche.

Wenn man auf die letzte Woche zurückschaut, auf das Weltgeschehen, dieses ganze Chaos, das durch Fanatiker und falsche Politik, durch Geldgier und Machthunger und ganz großes menschliches Versagen entstanden ist, fühlt man sich auch nicht gerade besser. Es macht mich sehr wütend, wenn ich sehe, wie bestimmte Politiker den Menschen Angst machen und sie aufhetzen, anstatt Zeichen der Stärke und Hoffnung zu zeigen. Es ist immer schlecht, Flächenbrände zu verursachen, bei denen man Gefahr läuft, sie nicht mehr in den Griff zu bekommen. Das gilt sowohl in der großen Politik, als auch im Kleinen. Es ist immer sehr, sehr gefährlich, Hass zu schüren.

Wir arbeiten jetzt erst einmal daran, wieder gesund zu werden. Es bleibt nicht aus, dass man sich dennoch Gedanken um die Welt macht, bei all den Nachrichten - man kann (und sollte, meiner Meinung nach)  das auch nicht alles einfach so ausblenden.

Schauen wir, wie es weitergeht, und vielleicht, ganz vielleicht....können wir im Kleinen versuchen, Zeichen zu setzen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.  Kleine Hinweisschilder aufstellen, wo es in Richtung "friedliches Miteinander" geht - was manchmal schon im eigenen Umfeld nicht so einfach ist. Blockaden sind schwerer zu beseitigen, als zu errichten....

Donnerstag, 6. August 2015

Sie nerven...

...derzeit, glaub ich, so ziemlich jeden, der sich draußen aufhält und dabei vielleicht auch noch was verspeisen möchte. Immer möchten sie etwas abhaben - oder fliegen einen einfach an oder stechen sogar zu. Bestimmt wisst Ihr, wen ich meine!

Genau, die Wespen! Letzte Woche umschwirrten sie uns, als wir im Biergarten saßen. Der Schinken auf Kevins Brot war zu verlockend!

Ein paar Tage später, beim Bierchen auf dem Maschseefest, umflogen sie Remo.

Wedelwedel! Naja, soll man ja eigentlich nicht...aber wer läßt sich schon gern anfliegen? Hektische Bewegungen zu vermeiden, wie es empfohlen wird, ist nicht immer so einfach. Als wir vor ein paar Wochen das "Kleine Fest " besuchten, wurde ich auch ohne wildes Gewedel gestochen - ich hab das blöde Viech gar nicht bemerkt, es hat sich einfach auf meinen Arm gesetzt, während ich ein Bild knipste, und zugestochen.

Mag ja sein, dass sie nützlich sind, in irgendeiner Weise. Aber leider sind sie auch sehr nervig und lästig. Dass die Atemluft von uns Menschen sie irgendwie agressiv werden läßt, wie ich neulich las, dient natürlich der "Völkerverständigung" nicht gerade.

Dieser Sommer ist Wespenreich. Man begegnet ihnen eigentlich überall, sobald man seine 4 Wände verlässt. Da müssen wir wohl durch in diesem Jahr - ob nun mit oder ohne Gewedel. Und ich weiß nicht, ob Luftanhalten wirkt, wenn sie einem vorm Gesicht herumschwirren....kann man ja mal versuchen....wer mag. Auf Eure Testergebnisse bin ich gespannt! Ob ich den Nerv aufbringe, so "cool" zu bleiben, die Luft anzuhalten und nicht zu wedeln, weiß ich nicht....

In diesem Sinne: lasst Euch nicht von den Wespen pieksen!

Samstag, 10. Januar 2015

Stürmisch und warm...

...-zu warm für die Jahreszeit - ist es da draußen. Der Wind pfeift ums Haus und es ist wirklich ungemütlich. Gut, bei diesem Wetter ein Dach über dem Kopf zu haben.

Sicher ist es andernorts noch stürmischer. Hoffen wir mal, dass nicht allzuviel passiert da draußen auf den Straßen.

Aber dafür, dass schlimme Dinge passieren, braucht der Mensch eigentlich keine Unwetter. Er schafft es, wie man die Tage in Paris einmal mehr deutlich sah, schon ganz allein, für Katastrophen zu sorgen. Sehr schlimm, was da passiert ist. Warum fällt es uns Menschen so schwer, vernünftig miteinander umzugehen? Es macht einen nachdenklich, es bestürzt und schürrt Ängste. Aus Ängsten heraus entsteht oft Hass - keine gute Sache. Es ist schwierig.

Aber wenn man sich nur mal im eigenen Umfeld umschaut und darauf achtet, wie schwierig da allein schon der Umgang mit Einzelnen sein kann, wie schnell eine Bemerkung "in den falschen Hals" gerät, muss man sich eigentlich auch nicht so sehr wundern. Ich denke, daran muss jeder Mensch jeden einzelnen Tag arbeiten...und schon das ist nicht immer leicht.

Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen. Dadurch gibt es eben auch viel zuviele komplizierte Angelegenheiten auf dieser Welt, die man gar nicht alle erfassen kann. Ich würde aber meinen, dass allzuviele Ereignisse, die Leiden bringen, mit Machtansprüchen und geldlichen Dingen zu tun haben - davon lassen wir uns viel zu sehr leiten.

Und bevor ich jetzt immer weiter und weiter schreibe und einen Roman aus diesem Thema mache, weil man da vom Höckchen zum Stöckchen kommt und sich dann doch nur wiederholt oder verzettelt, mache ich jetzt einen Punkt. Punkt.









Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei.  Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorbe...