Posts mit dem Label Ich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. September 2023

Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei. 

Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorben. Es war für sie eine Erlösung; sie hat immer gesagt, ihr Leben sei nicht mehr lebenswert, was auch mit vielen körperlichen Gebrechen zu tun hatte. Sie wurde 92. 

Der Abschied fand, wie beim Schwiegervater auch, im allerengsten Familienkreis statt; so war es gewünscht, und dem haben wir entsprochen.

Danach kam mein Urlaub, und wir waren direkt ein paar Tage unterwegs, in Bayern hauptsächlich. Das tat ganz gut, wir konnten abschalten und haben neue Eindrücke bekommen. Zum Beispiel kannten wir vorher keine Gaststätte, in der nur Bier ausgeschenkt wird, vielleicht maximal (aber nicht garantiert) eine Brotzeit gereicht werden konnte, man aber sein Essen selbst mitbringen kann. Das war in Forchheim, wo wir gutes Kellerbier genossen haben. Wollte man Nachschub, war der Krug auf den Tisch zu legen.

Wir haben viele weitere Biere probiert, waren in Abensberg, als alle Welt da war - Politiker und Konsorten, die sich profilieren wollten vor durstigem Volk und der Presse. Allerdings haben wir uns dort nur die Bierwelt und den von Hundertwasser entworfenen Turm angeschaut und das berühmte Bierzelt nicht betreten. Den Donaudurchbruch haben wir per Schiff erfahren und uns ein Weltenburger Dunkel beim gleichnamigen Kloster gegönnt. Uns mit anderen Reisenden unterhalten. Spazieren waren wir, Orte ansehen und einfach in den Tag hineingelebt, 8 Tage lang. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Es hat alles gepasst, bis auf die zumeist harten und ungewohnten Schlafstätten, aber irgendwas ist ja immer.

Dann folgten ein paar Tage Hundesitting mit weiteren Spaziergängen. Und weiterhin gab es Organisatorisches zu erledigen. Und zack - da sitz ich nun, am Ende des Urlaubs, der prall gefüllt war mit Eindrücken, aber nun schon wieder Vergangenheit ist.

Jetzt wird eine Woche Fortbildung für mich folgen, und dann beginnt der alte und der neue Alltag. Ich bin gespannt.

Sonntag, 13. November 2022

Entstauben...

 ...ist wohl angesagt, nachdem ich das Bloggen seit Monaten vernachlässige. Also, Mopp raus...

..., durchmoppen,und weiter gehts. Ich verzichte mal drauf zu schreiben, was war zwischendurch, sonst wirds ein Roman. Die weltpolitische Lage setze ich bei denen, die hier noch lesen, als bekannt voraus. Kann man notfalls auch anderswo nachlesen, was da alles so los ist.

Bei mir ist es aktuell so, dass ich mich hier im Netz bei Mastodon angemeldet habe und mich damit gerade ein bisschen auseinandersetze. Natürlich wieder auf Anregung meines Gatten, der meinte, das hätte noch so ein bisschen was von Blog.de, und da liegt er nicht so ganz daneben, obwohl es doch auch etwas ganz anderes ist. Twitter war nie so recht mein Ding, Instagram und Facebook sind von Werbung durchseucht; dennoch lese ich da gelegentlich und lasse vielleicht mal ein Kleckschen "Senf" da.  Insgesamt gesehen haben die sozialen Medien nicht mehr denselben Reiz wie einst. Ich sag mal - das Leben findet nur einmal statt, und Prioritäten verschieben sich. Dennoch gehören sie einfach auch dazu, wenn es denn mal wieder Input oder Information braucht. Oder wenn ich mich und andere bespaßen möchte. Es gibt viele Beweggründe.

Ich male derzeit gern. Und denke. Nach und vor; irgendwas ist ja immer. Manchmal muss das Gedachte in Gemaltes umgewandelt werden. Gelegentlich muss Gemaltes  überdacht und mit Text versehen werden. Manchmal...

 

Und dazwischen findet das Leben statt. Kommunikation und Treffen mit Freunden. Arbeit. Treffen mit der Familie, Spazierengehen mit und ohne Hund - kennt Ihr Linda schon? Ich glaube nicht. Sie gehört zu Kevin, liebt uns aber auch. Und wir sie sowieso.

Basketballspiele genießen wir auch wieder regelmäßig; Alex und seine Mannschaft bestreiten jetzt Spiele in der "2. Regionalliga Herren West". Erst gestern haben sie wieder einen Sieg errungen. Auswärts, aber heutzutage kann man streamen, und da kann man zuschauen, solange der Stream funktioniert.

Zwischen all dem wird mit dem Gatten  ein Bierchen in einer Gaststätte mit Hausbrauerei geschlürft. Auch immer wieder nett. Das folgende gab es in Wienhausen.

 


 Manchmal darf man sogar mit dem Braumeister Klemens, den wir schon seit ewigen Zeiten kennen, vorm Kessel im "Meiers Lebenslust" ein Selfie machen. Das ist so mein "Salz des Lebens".

(Falls Ihr jetzt denkt: "Man, die hat ja gar keine Falten!" - das liegt daran, dass die Kamera sie einfach wegbügelt. Nicht etwa, weil da heißer Dampf aus dem Kessel steigt.)

Und so weiter. Genug von mir jetzt. Weiter gehts im "echten" Leben, zunächst mit der Frage "Was koche ich denn heute mal?" 

Als dann, viele Grüße und - bis die Tage! Bleibt gesund.





 


 


 
 

Sonntag, 31. Juli 2022

Erfahrungen...

 ...macht man, wenn man Neues ausprobiert. 

Und so habe ich mich vor einiger Zeit für einen Bildungsurlaub angemeldet. Meine ersten. Ich bekam einen Platz, ich bekam die Freistellung dafür - und ich bekam in der Folge den Bildungsurlaub.

Ort der Veranstaltung: das Ver.di Bildungszentrum in Walsrode. Bewusst habe ich mich für einen Ort in der Nähe entschieden, und das Thema passte. Ver.di-Mitglied bin ich schon sehr lange, daher musste ich mir auch um die Kosten keine Sorgen machen.

Die Woche war intensiv. Intensiv wegen der Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Intensiv aufgrund des Themas - Kommunikation. Auf Augenhöhe auch noch. Auf Augenhöhe kann man sich begeben, indem man sich kleiner macht oder auf einen Hocker stellt. Hier ging es laut Arbeitstitel darum, wie man es schafft, die Kommunikation mit dem Vorgesetzten zu verbessern. Es ging um Sender und Empfänger, um das eigenen Ich, das aus vielen Komponenten und einem Rucksack mit Erfahrungen besteht. Um Zwischentöne, Gestik, Mimik, laut und leise. Kommunikation hat viele Ebenen. Ich habe viel gelernt.

Bildungsurlaub beinhaltet aber auch das Wort Urlaub. Und so konnte man es sich dort auch gut gehen lassen. Ich bekam ein Zimmer, ich bekam alle Mahlzeiten bereitet und musste sie nur auswählen und mich bedienen. Es gab Freizeitangebote. Yoga am Morgen, für die, die sich überwinden konnten, sehr früh aus den Federn zu kriechen.  Das war nicht meine Sache. Der Grund hierfür war einfach - ich habe es genossen, mich abends in der hauseigenen Kneipe mit den Menschen aus meiner Lerngruppe zu unterhalten, Billard, Tischtennis oder Dart zu spielen und die Zeit aus den Augen zu verlieren. Deshalb landete ich meistens zu spät im Bett. Die Sauna, die ich mir vorgenommen hatte zu nutzen, habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Eine Massage wollte ich buchen - habe mich aber dagegen entschieden. Die Mittagspause brauchte ich zum Ausruhen. 

Die Zeit verging wie im Flug. Der Abschied von der Gruppe war - unterschiedlich, so wie es eben ist, wenn man eine intensive Woche miteinander verbracht hat und jeder anderes Gepäck im Rucksack hat.

Jetzt verarbeite ich die vielen Eindrücke. Und freu mich auf die Bildungsangebote des kommenden Jahres. Denn eins steht für mich fest: ich werde weitere Bildungsurlaube in Anspruch nehmen!


 


Samstag, 19. März 2022

Lebenszeichen

 Selten noch bin ich "unterwegs" in den "sozialen" Medien. Als sehr anstrengend habe ich die letzten beiden Jahre empfunden, und es hat sich eigentlich auch nur noch verschlimmert. 

Natürlich bleibe ich informiert, täglichen "Updates" entgeht man kaum, und das will ich auch gar nicht. Man muss ja einigermaßen wissen, was um einen herum passiert.

Vieles hat sich geändert, vermutlich habe auch ich mich in vielem geändert. Mir fehlen die Annehmlichkeiten wie Sauna und auch der regelmäßige Sport, der ja dazugehörte, denn wir meiden aufgrund der sehr sehr hohen Inzidenzen das Studio, in dem dieses angeboten wird. Da hoffe  ich ein bisschen auf den Sommer. Derzeit pausieren wir noch.

Der Krieg in der Ukraine lässt uns , wie vermutlich alle anderen, auch nicht los. Da flüchte ich mich ehrlicherweise ein bisschen in den Alltag; ich fürchte aber, dass das für uns alle noch spürbare Folgen nach sich ziehen wird. Mir wird regelmäßig richtig schlecht, wenn ich da über die Oligarchen (und wie sie noch so genannt werden) und den Luxus und die Unsummen an Geld lese, über die Machtverhältnisse, die wirklich schmutzigen Geschäfte, die unter diversen Deckmänteln vertuscht werden...überall auf der Welt. Dazu fielen mir noch viele Worte ein, aber ich mag mich da nicht hereinsteigern. Ich sitze nicht an den Hebeln, an denen da gestellt wird, und kann mir diese Parallelwelt auch gar nicht vorstellen. Das, was man da so am Rande nur mitbekommt, reicht schon für einen Dauerwürgereiz.

 So lenke ich mich denn ab in unserer "kleinen" Welt, treffe nur noch wenige Menschen und habe mich auch von dem ein oder anderen  distanziert, dessen Weltanschauung ich nicht nachvollziehen kann. Menschen kommen, Menschen gehen. So ist es im Leben.

Dennoch erfreue ich mich weiterhin auch an positiven Dingen. Kleine Freuden des Alltags, lustige Begebenheiten, die ja auch noch stattfinden. Eines darf man nie verlieren - den Humor und das Lachen! 

In diesem Sinne, genießt sie, die kleinen Freuden des Alltags! Bis zum nächsten Lebenszeichen.

 


Sonntag, 5. Dezember 2021

Vorweihnachtszeit, wieder....

 ...im Zeichen von Corona. Und leider wieder voller Unruhe. Die Impfung , die es im letzten Jahr um diese Zeit noch nicht gab und die sich viele herbeigesehnt haben, ist ein Stein des Anstoßes. Sie ist derzeit die beste Möglichkeit, einen schlimmen Verlauf der sehr ansteckenden Krankheit, die uns nicht nur die Lunge, sondern auch alle anderen Organe zerstören kann und schon sehr viele Menschen das Leben gekostet hat, direkt sowie indirekt, zu verhindern. Aber das erschließt sich offenbar nicht jedem, ebenso das Tragen einer Maske scheint einigen Menschen schlimmer zu erscheinen als die Krankheit selbst. 

Nun könnte man ja sagen, tja nun, ist mir doch egal - sollen sie halt mit ihrer Gesundheit machen, was immer sie wollen. Blöderweise ist die Lage nicht so einfach. Und so stehen wir auch in diesem Jahr, trotz der Impfung, die schlimme Verläufe und Krankenhausaufenthalte, ja, auch den Tod, verhindern kann, noch schlechter da als im vergangenen, denn das Virus hat es in sich und wandelt sich. Ja, ich denke, die Erde hat einfach die Nase voll von uns Menschen und möchte uns gern loswerden. Wer sonst könnte uns Corona geschickt haben?

Verständlich irgendwie, so wie wir mit ihr umgehen. 

Nun, ich bin eine von denen, die es vorziehen, sich impfen und damit schützen zu lassen. 3 x inzwischen. Bin ich mir, meiner Familie, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Patienten auch...wert! Schuldig vielleicht auch, das weiß ich nicht, aber ich hänge schon am Leben und es ist für mich ein Albtraum, keine Luft mehr zu bekommen. Den möchte ich einfach nicht leben.

Nun, das ist das, was mich (und sehr viele andere Menschen) in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit so bewegt. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Und mir geht das Verständnis für diejenigen, die sich so sehr sperren, auch langsam verloren. Ich denke auch, dass sich viele Dinge nach dieser Pandemie verändern werden. Das "alte Leben"zurückzubekommen - das wird nach diesen Erfahrungen einfach nicht möglich sein. Viele Menschen haben Angehörige an die Krankheit verloren. Viele haben durch ihre unterschiedlichen Ansichten Freunde verloren. Sehr viele sind nicht mehr im "Besitz" ihrer einstigen Gesundheit, weil es sie schon früh und gnadenlos erwischt hat. Ja, mir sind Menschen bekannt, denen es so geht. 

Corona interessiert das alles nicht. Es nistet sich ein, wenn es kann. Es interessiert sich nicht für unser Theater hier auf der Erde. Genausowenig, wie die Erde sich für uns, die wir sie reichlich ausbeuten, interessiert. Die machen ihr eigenes Ding. Wir müssen halt schauen, wie wir damit zurechtkommen...


Freitag, 7. Mai 2021

Was, schon Mai?

 Ja, das Jahr tröpfelt so dahin....wie das Wetter gerade auch. Was also ist passiert in den letzten Monaten?

Nicht viel. Immerhin, unter dem Dach unserer Sitzecke hat ein Amselpaar erfolgreich 5 Junge ausgebrütet. Die sind inzwischen auch schon wieder ausgeflogen. Das Wetter war ja nun auch nicht gerade so, dass man es viel zum "Draußen sitzen" nutzen konnte - so hatten sie auch meistens viel Ruhe. 


Also ein großes Erfolgserlebnis in der Zeit des langen Lockdowns. 

Beim Frisör war ich immer noch nicht. Einen Termin hatte ich, als der Lockdown begann, genau an dem Tag...wann war das nochmal? Ich erinnere mich nicht mehr so richtig. Aber so wichtig ist mir das auch nicht, ich hab ja eine Schere, damit kann ich mir freie Sicht verschaffen, und darum bin ich auch nicht gleich losgerannt, als ich es hätte tun können. Ich hab auch eigentlich nie Lust auf Frisörtermine, muss ich sagen. 

Zur Impfung: die habe ich jetzt hinter mir. Einmal Astra im Februar, einmal den Stoff von Biontec, zweimal Impfreaktionen. Aber alles im Rahmen des Erträglichen - kein Vergleich zur Erkrankung. Es ist ein gutes Gefühl, gerade, wenn man im medizinischen Bereich arbeitet. Man kann Corona nicht mehr so leicht zu Hause einschleppen, zu denen, die noch keine Impfung haben. Beruhigend ist das.

Das waren sie also, die Glanzmomente der letzten Monate.

Der kurze Urlaub, der jetzt beginnt, wird wohl auch nicht so viele Höhepunkte zu bieten haben. Aber wenigstens soll am Sonntag die Sonne scheinen. Das ist doch schon mal was.


Freitag, 1. Januar 2021

2021


 Der Tag beginnt mit Sonnenschein. 1. Januar 2021. 

Mitten in der Corona-Pandemie, ein großes Thema sind die anstehenden Impfungen. Die Meinungen gehen auseinander, die Koordination ist schon eher als etwas chaotisch zu bezeichnen. 2 Impfungen sind notwendig. der Impfstoff ist heiß umkämpft.

Natürlich vergehen nicht die Sorgen des alten Jahres einfach so, über Nacht, mit dem Jahreswechsel. Und natürlich ist es nicht ausschlaggebend, wie laut diese Nacht gefeiert wird. Dieser Wechsel war nicht ganz so lange laut, und es wurde mangels Masse - ich denke, das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern in den Supermärkten und Drogerien des Landes hat seinen Teil dazu beigetragen - dann doch weniger geböllert. Für meinen Geschmack noch immer zuviel, aber dennoch, es war erträglicher. Ohne dieses Verbot wäre es sicher mehr gewesen; nicht jeder Mensch ist einsichtig und vernünftig. Das Verbot wurde ausgesprochen, um die Krankenhäuser zu entlassten, die schon voll genug sind mit den Coronapatienten. Und natürlich, der Sprengstoff trägt nicht gerade zu sauberer Luft bei, die gerade denen fehlt, die sich die Krankheit eingefangen haben. 

Für 2021 wünsche ich mir und allen anderen, frei atmen zu können. 

In diesem Sinne - auf ein gutes Jahr, in dem die Welt wieder zu Atem kommt. Und zur Vernunft der Mensch!





Samstag, 14. November 2020

Am Kanal...


...letztes Wochenende. Ein paar Bilder.







Wir waren auf der "Flucht"vor lauten Geräuschen im Haus, weil die neuen Mieter das Bad oben umbauen lassen. Wir hoffen, dass das nun bald erledigt ist. 

Am Kanal war auch viel los - so viel, dass wir den Rückweg dann durch die anligenden Schrebergärten zurückgelegt haben. Man hat es nicht leicht im Moment...alle wollen abends nochmal raus. :) Verständlich.

An diesem Lockdown-Wochenende ist nichts geplant. Es wird wohl heute etwas regnerisch, dagegen habe ich auch nichts. Der Boden kann es gut gebrauchen.

Macht was draus!


Mittwoch, 6. Mai 2020

Der Urlaub...

...heutzutage ist - anders. Natürlich, denn zur Zeit - wisst Ihr ja alle - kann man nicht reisen. So beschäftigt man sich also zu Hause mit Dingen.

Zur Zeit male ich sehr gern, Aquarelle im Kleinformat gefallen mir gerade ganz gut. Seit gestern gefällt mir diese Art des Malens:

Ein Motiv aus dem Hintergrund herausstellen. Man sieht ja gewisse Konturen, oder ahnt sie...das ist so ähnlich wie Kaffeesatzlesen! :) Macht Spaß, und mir gefallen die Ergebnisse auch.

Es ist jedenfalls eine gute Art, sich zu entspannen, zumal bei uns zur Zeit gehäuft Dinge passieren, über die man sich aufregen muss und die zusätzlich belastend sind. Braucht man nicht, lässt sich aber nicht ändern, also muss man durch.

Noch ein Bild zum Schluß....

...und dann wird weiter Urlaub gemacht. Schön zu Hause. Nehmt Euch Zeit für schöne Beschäftigungen!

Freitag, 24. April 2020

Auricula, Auriculum!

Neulich hab ich mich mit meiner Schwester per chat über Kindheitserinnerungen ausgetauscht. Unter anderem fragte sie mich, ob ich mich an den Vorgarten der Nachbarn von der gegenüberliegenden Straßenseite erinnere, in dem diese hübschen Blümchen standen. Die hatte ich gar nicht in Erinnerung. Sie hätte sie immer so hübsch gefunden, aber sie seien selten und nicht so einfach zu bekommen. Ihr Name sei Aurikel.

Hm, hab ich gedacht - in Zeiten dieses sagenumwobenen Internet bekommt man sowas doch sicher - und siehe da, es war nicht schwer. Zack,zack - hab ich ihr 4 Stück bestellt, die auf direktem Postweg zu ihr nach Haus gelangten.


Was soll ich sagen- sie freute sich ein Loch in den Bauch und wird diese zur Zeit noch etwas mickrig wirkenden Primelchen dann mal aufpäppeln. Wenn es soweit ist, dass man sie wieder teilen kann, werde ich mir dann auch welche für den heimische Garten bei ihr abholen.

Jetzt kann man sich ja eh nicht besuchen- aber eine Freude zu bereiten, macht doch doppelten Spaß in dieser Zeit, finde ich.

Montag, 6. April 2020

Gestern im Garten...

...Vögel beobachtet. Soweit sie sich beobachten ließen...immerhin ist allerhand los zwischen unseren diversen Büschen und Bäumen.Ein Schnappschuss gelang mir immerhin, von einer Amsel an unserer aus einem Blumentopfuntersetzer bestehendenVogeltränke.
Vorher saß da schon ein Rotkehlchen, ein paar Meisen und ein anderer Vogel, den ich nicht zuordnen kann. Macht schon Spaß, die Tierchen zu beobachten.

Mir kamen, als ich da so saß, auch schon wieder einige Ideen zum Umgestalten der einen oder anderen Gartenecke. Was letztlich draus wird....mal schauen. Einen Baumarkt werde ich zu dieser Zeit jedenfalls ganz sicher nicht aufsuchen - mir reicht es schon, den wöchentlichen Einkauf tätigen zu müssen. Und im Prinzip hat mein Schwiegervater ja auch ausreichend Material gehortet....man muss es nur finden. Er musste  Ende letzten Jahres sein Gartenreich verlassen, er starb im Dezember. Im Garten hat er allerdings sehr nachhaltig seine Spuren hinterlassen, so dass er gedanklich eigentlich immer noch anwesend ist. Auf dem folgenden Bild war er noch in seinem Element...



 Das war 2018. Da konnte er noch vieles machen.

Jo, dann....werde ich mich mal wieder in sein "Heiligtum" begeben, das wir nun endgültig "geerbt" haben. Mal schauen, was ich da bewirken kann.

Macht das beste aus der jetzigen Situation, in der wir alle zu Hause bleiben sollten, sofern wir können! 








Sonntag, 1. März 2020

Zur Stimmungsaufhellung...

...in der trüberen Jahreszeit kann man ja auch mal ein Bild malen.Am besten irgendwas, auf dem sich schon der Frühling zeigt...oder etwas, das eben einfach so entsteht.


Ein weiteres ist vor ein paar Tagen entstanden. Ein Blick aus dem Fenster...naja, zumindest war der die Inspiration dazu.


Malen ist eine entspannende Tätigkeit. Muss ja nicht immer große Kunst dabei herauskommen, ne!

Später muss ich mich wieder anspannen - Alex hat ein Spiel mit seiner Mannschaft. Da heißt es dann: mitfiebern und Daumen drücken! Und ein paar Fotos schießen.

Schönen Sonntag!



Freitag, 18. Oktober 2019

Spätdienst mit Studentenparty

Gestern hatte ich wieder einen Spätdienst. Gleich zu Beginn hatten wir einige Patienten zu versorgen. Danach setzte ich mich zum Abendessen in der Abteilung in die Teeküche, dann wurden die Instrumente des vergangenen Arbeitstages schön verpackt. Das ist so ein Kollegending in unser Abteilung; wenn Zeit genug ist, verpacken wir die Sachen, damit die anderen am nächsten Morgen etwas weniger zu tun haben.

Da dann noch kein weiterer Patient da war, ging ich mit meinem Skizzenblock in den Studenten- und Personalbereich, in der Annahme, dass sich dort eh niemand mehr aufhielt und ich ein bisschen üben könnte, Perspektiven zu malen. Tische, Stühle und Wände sind ja bekanntlich sehr geduldig und bewegen sich nicht so schnell. Stattdessen fand aber dort eine kleine Feierabendparty der Studierenden statt. Tja.

Die Musik lief sehr laut. Das hielt mich aber nicht ab, mich selbst still an einen Tisch zu setzen und zu malen. Rannten halt ein paar Leute durchs Bild, und es war nicht langweilig. Witzigerweise spielten sie neben Techno auch Musik, die ich selbst in deren Alter laut aufgedreht hatte, wenn ich im Auto unterwegs war. Da fühlt man sich gleich wieder etwas jünger.

Aus dem Perspektiven malen wurde  Menschen malen, wobei es mir da  um die Art des Stehens, des Faltenwurfs der Klamotten und allem anderen ging. Ein Bild  habe ich heute nachgearbeitet.


Natürlich nicht perfekt, aber ich bin ganz zufrieden, und ich hatte viel Spaß beim Zeichnen.
Hat mir den Dienst sehr angenehm verkürzt. :)

Freitag, 30. August 2019

Ach!

Schade. Schon wieder vorbei, der Sommerurlaub. Wir hatten: ein paar Tage in Münster, ein paar Tage an der Ostsee und, besonders wichtig, viel Zeit. Kann man sich dran gewöhnen.

In Münster gefiel mir der botanische Garten am besten,


und an der Ostsee....die Ostsee. :)



In Hannover haben wir auch einiges unternommen. Minigolf, kleine Radtouren, hier und da mal was essen gehen...das Fest der Nationen anschauen und ein wenig der Musik lauschen...Garten....naja, usw. usw....was man eben im Urlaub so macht.

Tja, nun haben wir noch das Wochenende, und dann erstmal wieder Alltag und Arbeit. Wie es eben so ist. Wird dann vermutlich erstmal schwerfallen. Man vergisst ja auch immer alles, was damit zusammenhängt.... ;)




Sonntag, 18. August 2019

Das neue Sonntagsmotto....

...bei Krieg und Freitag (ich schrieb kürzlich darüber) war, einen ganz schlechten Witz zu zeichnen. Ist mir vielleicht (wieder)  nicht ganz so gelungen, aber ich empfand das Wetter heute als einen solchen Witz, obwohl ich es auch wichtig finde, dass es regnet.  Und ich bin ja auch nicht am Meer heute...


Der arme Feriengast wird nach dem Urlaub nicht nur schlechtes Wetter gehabt haben, sondern auch eine Sehnenscheidentzündung bekommen, weil er den Regenschirm so seltsam hält. Hihi.

Naja, hat jedenfalls wieder Spaß gemacht.

Außerdem bot das Wetter die Gelegenheit, mal wieder einen Kuchen zu backen. Käsekuchen. Damit habe ich Alex und seine Freundin aus der Wohnung gelockt. Eigentlich hab ich ihn nur ihretwegen gebacken. Um sie herzulocken. So sind Mütter eben, gell?

Tja, und jetzt...Serie gucken? Schaun wir mal....schönen Restsonntag zusammen!


Freitag, 26. Juli 2019

Saharawinde....

...wehen über Deutschland und bescheren uns gerade sehr, sehr heiße Temperaturen. Gemessen wurden 41,5 Grad, irgendwo im Westen der Republik, wenn ich mich nicht irre. (Korr.: ich irrte mich. 42,6 Grad in Lingen, sagt mein Mann. :) ) Gestern. Wir haben hier derzeit "nur" 32 Grad; die Temperatur wird sich im Laufe des Nachmittags noch auf 33 bis 35 Grad steigern, bevor sie dann langsam wieder absinkt.



Ein Wetter, mit dem wir nicht so recht etwas anfangen können; wir verkriechen uns da, wenn wir nicht zwingend irgendwohin müssen (zur Arbeit, wo es auch "heiß" hergeht) , im Haus. Die 25 Grad hier drinnen empfindet man geradezu als kühl. Zumindest in dem Moment, in dem man das Haus betritt.

Wir machen uns Sorgen über den Klimawandel. Zu Recht. Das Thema ist vielschichtig; man könnte ganze Romane darüber verfassen, und es ist beängstigend, wenn man von Menschen hört, die Augen und Ohren und Gedanken davor verschließen. Den Klimawandel sogar leugnen, nur, um weiter an dem bequemen Lebenswandel, den wir führen, festhalten zu können. Natürlich fällt es schwer, seine eigene Lebensweise zu hinterfragen und noch schwerer, etwas zu ändern.

Ich finde es sehr mutig, dass jetzt Kinder aufgestanden sind und ihr Recht einfordern auf eine Zukunft auf einer lebenswerten Erde. Und ich finde es beschämend, dass sich Erwachsene hinstellen und versuchen, sie in das System zurückzuzwingen, aus dem sie gerade zaghaft  einen Ausweg suchen. Sogar Strafen verhängen wollen für das Schuleschwänzen . In meinen Augen zeigt es, was für eine Angst gerade die "herrschende" Politik davor hat. Sie haben es über Jahrzehnte hinweg geschafft, schleichend den Konsum in den Mittelpunkt zu rücken. Und nun wagt es die Jugend, einfach aufzustehen und Vernunft im Umgang mit der Erde, auf der wir alle leben, zu fordern....

Genug fürs Erste. Sonst schreibe ich mich in Rage, und dann wird mein Eintrag heute wirklich ein Roman. Das muss ja an dieser Stelle nicht sein.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen etwa 12 - 15 Grad weniger Außentemperatur und der Natur den nötigen Regen! Schönes Wochenende!











Samstag, 23. März 2019

Pollen, Pollen....

...Pollen! Sie fliegen wieder, und das nicht zu knapp! Haben einige von Euch sicher auch schon bemerkt.

Aber dafür wird das geschundene Rotauge auch wieder mit Farben belohnt. Es sprießt und blüht, was das Zeug hält. 

 Wann das passiert ist, weiß ich nicht so genau. Vermutlich gestern, zum Frühlingsanfang, als wir uns in der City aufhielten und das schöne Wetter genossen. Da hab ich aber auch noch nicht ganz so viel Stress mit den ollen Pollen gehabt.

Na, vielleicht schon ein bisschen.

Heute wüsste ich jedenfalls , was ich mir gestern beim Drehen an dem goldenen Ring hätte wünschen können: Allergiefreiheit! Aber sowas fällt einem ja immer erst ein, wenns zu spät ist....

Dienstag, 12. März 2019

Oldschool

Tja, auf meine "alten Tage" werde ich ein wenig altmodisch! Mit der Anschaffung meines Minidruckers habe ich begonnen, ein Bildertagebuch zu führen, für die Familie und mich. Es leidet - der Blog!

Es gibt viele Dinge, die mich derzeit beschäftigen. Geister aus der Vergangenheit, gute und weniger gute. Die Zukunft, in der eventuell eine Veränderung liegt; noch nicht spruchreif. Aber liegt in der Zukunft nicht immer Veränderung? Ja, natürlich, irgendwie, man muss sich nur etwas bewegen. Aber manchmal wird ganz einfach auch etwas durch Dritte in Bewegung gesetzt, ob man das nun mag oder nicht.

Eine sehr erfreuliche Geschichte in den letzten 2 Monaten war, dass ich meinen (Halb)Bruder gefunden und kontaktiert habe. Daraus ergab sich zunächst ein Telefonat, dann ein Treffen. Darf ich also vorstellen: Johannes! Na, und ich. :)


Einige haben dieses Bild schon auf Facebook gesehen und sich vielleicht ein bisschen gewundert. Aber so ist es eben, wenn man in Kindes-bzw. Jugendlichenalter erst voneinander erfährt. Sich einmal trifft, was kaum in Erinnerung bleibt, aufgrund des Alters. Bei mir kam die Ausbildung, Johannes war ein Kind. Später denkt man ab und zu daran, forscht vielleicht ein bisschen nach, halbherzig, findet nichts....und vergisst wieder. Im Vergessen sind wir Menschen ja ganz groß. Tja, und durch gewisse Ereignisse in den letzten Monaten fiel es mir mal wieder ein, nach ihm zu suchen, zuerst auf FB, wo sonst - da ist die Welt noch am kleinsten und am größten zugleich. Und schau an, ich wurde fündig! Zu unser beider Freude, übrigens. Er kannte ja nicht einmal mehr meinen Nachnamen, dachte auch ab und zu an mich, aber wie schon beschrieben...das Leben eben!

Aber jetzt haben wir uns gefunden, und wir sind uns einig, dass wir uns nun nicht mehr aus den Augen verlieren wollen. Ein gutes Gefühl.

Was war noch - ein Warnstreik, um einmal wieder auf die Missstände in der Pflege, die große Schlucht zwischen Arbeit und Entlohnung, das Fehlen von Fachkräften und die zu geringe Anerkennung durch die öffentlichen Arbeitgeber in diesem sowie in anderen Bereichen aufmerksam zu machen. Überhaupt wird, nach meiner Ansicht, die harte, ehrliche und vor allem notwendige Arbeit zu gering geschätzt, und das nicht nur im öffentlichen Dienst. Darum gehe ich mit, wenn zum Streik aufgerufen wird. Nur wenn man gemeinsam aufsteht, erreicht man etwas.


Entgegen der Erwartungen wurde gleich nach den ersten Warnstreiks eine  Einigung erzielt; ob sie ein guter Kompromiss sind und ein Zeichen in die richtige Richtung, wird sich zeigen. Es gab wohl eine große Bereitschaft, die Streiks fortzuführen; vielleicht spürten das die Arbeitgeber und wollten es verhindern - ein paar Kröten haben sie dennoch eingebaut in den Kompromiss. Nun, es bleibt noch darüber abzustimmen.

Natürlich ist noch viel mehr passiert in der Zeit. Aber, wie gesagt, ganz "oldschool" bleiben viele Dinge nun ganz privat. Was ich in Zukunft bloggen werd - ich weiß es nicht. Im Grunde mag ich die Idee an sich, und ich werde sie nicht aufgeben. In diesem Sinne - für heute genug!

Bis neulich!








Donnerstag, 24. Januar 2019

Januar

Das neue Jahr fing an. So kann man den Beginn des Jahres am besten beschreiben. Es fing ... einfach an.

Allerdings, muss ich sagen, tut sich auch was seit Beginn des Jahres. Bei meiner Arbeit. Unser altes Equipment ist zu einem Großteil schon verschwunden und durch neues ersetzt worden. Es ist noch nicht betriebsbereit, aber es wird gut, man kann es jetzt schon sehen. Ab Ende Februar können wir damit arbeiten.


Persönliche Highlights im Januar waren eigentlich die letzten beiden Spiele der 1.Herren des TUS Bothfeld. Alex spielt dort seit einiger Zeit wieder mit. Bemerkenswert waren die Spiele für uns nicht nur durch die Siege, sondern auch, weil während dieser Spiele ein Wechsel vollzogen wurde. Alex wurde vom Spieler zum Spielertrainer, und diese Wendung kam sehr überraschend während des ersten der beiden erwähnten Spiele. Da löste er quasi den Trainer ab, und zwischen diesem und dem nächsten Spiel kam dann die Entscheidung und er trat dann als neuer Trainer an.



Das Wetter im Januar....habt Ihr ja alle mitbekommen. Was soll ich dazu sagen? Nichts, vielleicht. Warum nicht einfach auch mal nichts zum Wetter sagen.:)

Und sonst so...schaun wir mal!  Der Januar dauert noch ein Weilchen an.




Freitag, 21. Dezember 2018

Wintersonnenwende...

...mit Regen, Regen und nochmals Regen - wäre es nicht so warm auf der Welt, schriebe ich wohl Schnee statt Regen. Kein gutes Zeichen, aber dass die Erde sich erwärmt, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt, und so muss man sich nicht wundern. Man darf sich Sorgen machen - die Worte des vorgestern aus der ISS zurückgekehrten Alexander Gerst, als Botschaft an die nicht geborenen Enkel und mit der Entschuldigung, dass wir ihnen die Erde in einem so schlechten Zustand hinterlassen, waren und sind beeindruckend; man macht sich so seine Gedanken.

Der Countdown auf die Weihnachtstage läuft. Bei uns wird es wieder ruhig zugehen; keine besonderen Aktionen. Und das ist gut so. Das Jahr war schon, von der Arbeitsseite betrachtet, recht nervig und zermürbend. Es wird Veränderungen geben mit Beginn des neuen Jahres; zunächst einmal ist neues Arbeitsmaterial in Sicht, und das wird auch wirklich mal Zeit. Hoffen wir, dass dieses Kapitel reibungsarm über die Bühne geht, dann werden wir ab März wohl wieder ein wenig entspannter arbeiten können. Schaun wir mal.

Nehmen wir es einfach so wie der Hundertjährige von Jonas Jonasson: Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt! Zumindest die Dinge, die wir nicht ändern können. Denn es gibt ja auch noch ein paar Dinge, die man selbst tun kann - die Wirkung darf man nicht unterschätzen!

Was ich jetzt tun muss: den Teig aus dem Brotbackautomaten nehmen und ein Brot backen. Dann muss ich nicht raus in das Pipiwetter, um eines zu kaufen!

Eigentlich hatte ich ja mit diesem Blogeintrag nur eins im Sinn...Euch schöne und besinnliche Feiertage zu wünschen! Aber nun ist es eben so gekommen, wie es gekommen ist.... :)


 Nutzt die Zeit, Euch von den Strapazen des vergangenen Jahres zu erholen! In diesem Sinne, bis 2019! :)






Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei.  Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorbe...