Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. September 2023

Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei. 

Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorben. Es war für sie eine Erlösung; sie hat immer gesagt, ihr Leben sei nicht mehr lebenswert, was auch mit vielen körperlichen Gebrechen zu tun hatte. Sie wurde 92. 

Der Abschied fand, wie beim Schwiegervater auch, im allerengsten Familienkreis statt; so war es gewünscht, und dem haben wir entsprochen.

Danach kam mein Urlaub, und wir waren direkt ein paar Tage unterwegs, in Bayern hauptsächlich. Das tat ganz gut, wir konnten abschalten und haben neue Eindrücke bekommen. Zum Beispiel kannten wir vorher keine Gaststätte, in der nur Bier ausgeschenkt wird, vielleicht maximal (aber nicht garantiert) eine Brotzeit gereicht werden konnte, man aber sein Essen selbst mitbringen kann. Das war in Forchheim, wo wir gutes Kellerbier genossen haben. Wollte man Nachschub, war der Krug auf den Tisch zu legen.

Wir haben viele weitere Biere probiert, waren in Abensberg, als alle Welt da war - Politiker und Konsorten, die sich profilieren wollten vor durstigem Volk und der Presse. Allerdings haben wir uns dort nur die Bierwelt und den von Hundertwasser entworfenen Turm angeschaut und das berühmte Bierzelt nicht betreten. Den Donaudurchbruch haben wir per Schiff erfahren und uns ein Weltenburger Dunkel beim gleichnamigen Kloster gegönnt. Uns mit anderen Reisenden unterhalten. Spazieren waren wir, Orte ansehen und einfach in den Tag hineingelebt, 8 Tage lang. Das Wetter war uns wohlgesonnen. Es hat alles gepasst, bis auf die zumeist harten und ungewohnten Schlafstätten, aber irgendwas ist ja immer.

Dann folgten ein paar Tage Hundesitting mit weiteren Spaziergängen. Und weiterhin gab es Organisatorisches zu erledigen. Und zack - da sitz ich nun, am Ende des Urlaubs, der prall gefüllt war mit Eindrücken, aber nun schon wieder Vergangenheit ist.

Jetzt wird eine Woche Fortbildung für mich folgen, und dann beginnt der alte und der neue Alltag. Ich bin gespannt.

Samstag, 24. Juni 2023

Sommer

 Knapp ein halbes Jahr ist vergangen nach meinem letzten Post. 

Es ist viel passiert, ich erlebe gerade beruflich eine große Veränderung, die ich als sehr positiv empfinde. Begonnen hat das schon im Jahr 2020, als ich mich bereit erklärte, als Ersatzmitglied für unseren Personalrat bereitzustehen. 

Ich nahm vereinzelt an Sitzungen teil und war ein bisschen enttäuscht, dass ich dennoch recht wenig involviert war und nur durch gezielte Nachfragen, die aber immer Beantwortung fanden, mehr Einblicke bekam. Nach den ersten beiden Sitzungen kamen mir auch Zweifel, ob ich da weitermachen sollte, weil ich merkte, wie schwer es ist, sich bei manchen Fällen zu entscheiden - meine Stimme zählte schließlich. Damit verbunden war eine Verantwortung, die ich bis dahin im beruflichen Umfeld nicht hatte. Schließlich geht und ging es um andere Menschen, Kolleginnen und Kollegen. Ich blieb dabei.

Nach kurzer Zeit bekam ich die Gelegenheit, bei unserer Ver.di - Betriebszeitung "die distel" mitzuwirken. Ich stieg ein mit kleinen Comicgeschichten. Inzwischen gehöre ich dem "Redaktionsteam" an. Gestalte mit. Rede mit. Darf mich kreativ einbringen und werde "gesehen".

Vor knapp 2 Monaten wurde ich durch den Weggang einer lieben Kollegin, meiner Mentorin sozusagen, ein "ordentliches Mitlied". Das bedeutet für mich, an jeder Sitzung teilzunehmen, außerdem bekomme ich jetzt Fortbildungen. Durch die regelmäßige Teilnahme ist es leichter für mich. Eine Arbeitsgruppe, an der ich teilnehme, findet am selben Tag statt (in längeren Zeitabständen) und bietet mir noch mehr  Möglichkeiten, kreative Dinge zu tun, die ich immer schon gern getan habe.

Nun steht bald wieder eine Neuwahl an. Ich werde in diesem Jahr sehr wahrscheinlich viel mehr Gelegenheit bekommen, mich dort einzubringen. Bei der letzten mangelte es einfach an den Möglichkeiten, weil ich für meine Abteilung da sein musste. Veränderungen stehen an. Ich bin sehr zufrieden, dass es nun auch weitergeht. Zufrieden, Dinge tun zu können, die mir liegen und Freude bereiten. Zufrieden, mehr Verantwortung zu tragen, auch wenn es für mich noch viel zu lernen gibt. Das weiß ich, und ich bin bereit dazu. Und es gibt Menschen, die mich auf dem Weg begleiten, was mir sehr wichtig und wertvoll ist.

Remo findet meinen neuen Weg gut und richtig.

Es geht mir gut.


Sonntag, 1. Januar 2023

Es wird still im Schwemmland

Es gibt Blogger, die kennt man sein ganzes Bloggerleben schon. Seit urewigen Zeiten, so scheint es mir, kenne ich auch Marana. Damals, zu Blog.de-Zeiten, haben wir sehr viel Unfug getrieben; Marana war immer mit dabei, wenn es darum ging, kleine Filmchen zu erstellen und Schnecken zu malen. 2010 habe ich einige ihrer Pinseleien im Original erhalten.

Irgendwann, viele hier wissen es, ging die Ära Blog.de zu Ende, und da suchten sich alle , die bis dato viel Spaß hatten damit, ein neues Zuhause. Marana landete über einige Umwege schließlich bei Wordpress, wo sie schon vor einigen Jahren ihren Blog "Schwemmland" aufbaute und bespielte. Immer wieder ging es um Lokalpolitik und auch die große, um Artikel aus ihrem fleißig gelesenen Weser-Kurier, um die Karikaturen, um das Geschehen in ihrer Umgebung. Jahreszeitliches, Gedichte. Geschichten aus dem Leben eben, gern bebildert - man kann es ja nachlesen.

2015 waren Remo und ich bei ihr und ihrem "Oldie", wie sie ihren Mann immer nannte im Blog, zu Gast. Wir hatten ein paar sehr schöne Tage, wurden verwöhnt von A-Z, und auch die Kultur kam nicht zu kurz. Spaziergänge im Regen. Ein Weckruf vom "Oldie" am Morgen, das Frühstück sei fertig. Ein Museumsbesuch, eine "Teezeremonie" - das gehörte in diesen Tagen zur liebevollen Gastlichkeit in ihrem Haus.

Der "Oldie" starb 2019.  Ich weiß nicht mehr, wie ich davon erfuhr; jedenfalls von ihr. Vermutlich schrieben wir uns per mail, leider leere ich manchmal mein Postfach.

In diesem Jahr schrieb ich eine meiner Weihnachtskarten, die es nur manchmal gibt, an Marana. Am 30.12. erhielt ich eine Antwort, jedoch leider nicht mehr von ihr. Marana ist gestorben. Im November schon. 

Es wird still bleiben im "Schwemmland". Zu still. Marana, ich vermisse Dich jetzt schon sehr. Ich hoffe, Du und Dein Oldie, Ihr seid jetzt wieder vereint und veranstaltet Eure kleinen Rituale wieder gemeinsam.

Es war schön, Euch kennenlernen zu dürfen.

Na denn, bis denn. Mach was dran.





Sonntag, 13. November 2022

Entstauben...

 ...ist wohl angesagt, nachdem ich das Bloggen seit Monaten vernachlässige. Also, Mopp raus...

..., durchmoppen,und weiter gehts. Ich verzichte mal drauf zu schreiben, was war zwischendurch, sonst wirds ein Roman. Die weltpolitische Lage setze ich bei denen, die hier noch lesen, als bekannt voraus. Kann man notfalls auch anderswo nachlesen, was da alles so los ist.

Bei mir ist es aktuell so, dass ich mich hier im Netz bei Mastodon angemeldet habe und mich damit gerade ein bisschen auseinandersetze. Natürlich wieder auf Anregung meines Gatten, der meinte, das hätte noch so ein bisschen was von Blog.de, und da liegt er nicht so ganz daneben, obwohl es doch auch etwas ganz anderes ist. Twitter war nie so recht mein Ding, Instagram und Facebook sind von Werbung durchseucht; dennoch lese ich da gelegentlich und lasse vielleicht mal ein Kleckschen "Senf" da.  Insgesamt gesehen haben die sozialen Medien nicht mehr denselben Reiz wie einst. Ich sag mal - das Leben findet nur einmal statt, und Prioritäten verschieben sich. Dennoch gehören sie einfach auch dazu, wenn es denn mal wieder Input oder Information braucht. Oder wenn ich mich und andere bespaßen möchte. Es gibt viele Beweggründe.

Ich male derzeit gern. Und denke. Nach und vor; irgendwas ist ja immer. Manchmal muss das Gedachte in Gemaltes umgewandelt werden. Gelegentlich muss Gemaltes  überdacht und mit Text versehen werden. Manchmal...

 

Und dazwischen findet das Leben statt. Kommunikation und Treffen mit Freunden. Arbeit. Treffen mit der Familie, Spazierengehen mit und ohne Hund - kennt Ihr Linda schon? Ich glaube nicht. Sie gehört zu Kevin, liebt uns aber auch. Und wir sie sowieso.

Basketballspiele genießen wir auch wieder regelmäßig; Alex und seine Mannschaft bestreiten jetzt Spiele in der "2. Regionalliga Herren West". Erst gestern haben sie wieder einen Sieg errungen. Auswärts, aber heutzutage kann man streamen, und da kann man zuschauen, solange der Stream funktioniert.

Zwischen all dem wird mit dem Gatten  ein Bierchen in einer Gaststätte mit Hausbrauerei geschlürft. Auch immer wieder nett. Das folgende gab es in Wienhausen.

 


 Manchmal darf man sogar mit dem Braumeister Klemens, den wir schon seit ewigen Zeiten kennen, vorm Kessel im "Meiers Lebenslust" ein Selfie machen. Das ist so mein "Salz des Lebens".

(Falls Ihr jetzt denkt: "Man, die hat ja gar keine Falten!" - das liegt daran, dass die Kamera sie einfach wegbügelt. Nicht etwa, weil da heißer Dampf aus dem Kessel steigt.)

Und so weiter. Genug von mir jetzt. Weiter gehts im "echten" Leben, zunächst mit der Frage "Was koche ich denn heute mal?" 

Als dann, viele Grüße und - bis die Tage! Bleibt gesund.





 


 


 
 

Sonntag, 31. Juli 2022

Erfahrungen...

 ...macht man, wenn man Neues ausprobiert. 

Und so habe ich mich vor einiger Zeit für einen Bildungsurlaub angemeldet. Meine ersten. Ich bekam einen Platz, ich bekam die Freistellung dafür - und ich bekam in der Folge den Bildungsurlaub.

Ort der Veranstaltung: das Ver.di Bildungszentrum in Walsrode. Bewusst habe ich mich für einen Ort in der Nähe entschieden, und das Thema passte. Ver.di-Mitglied bin ich schon sehr lange, daher musste ich mir auch um die Kosten keine Sorgen machen.

Die Woche war intensiv. Intensiv wegen der Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Intensiv aufgrund des Themas - Kommunikation. Auf Augenhöhe auch noch. Auf Augenhöhe kann man sich begeben, indem man sich kleiner macht oder auf einen Hocker stellt. Hier ging es laut Arbeitstitel darum, wie man es schafft, die Kommunikation mit dem Vorgesetzten zu verbessern. Es ging um Sender und Empfänger, um das eigenen Ich, das aus vielen Komponenten und einem Rucksack mit Erfahrungen besteht. Um Zwischentöne, Gestik, Mimik, laut und leise. Kommunikation hat viele Ebenen. Ich habe viel gelernt.

Bildungsurlaub beinhaltet aber auch das Wort Urlaub. Und so konnte man es sich dort auch gut gehen lassen. Ich bekam ein Zimmer, ich bekam alle Mahlzeiten bereitet und musste sie nur auswählen und mich bedienen. Es gab Freizeitangebote. Yoga am Morgen, für die, die sich überwinden konnten, sehr früh aus den Federn zu kriechen.  Das war nicht meine Sache. Der Grund hierfür war einfach - ich habe es genossen, mich abends in der hauseigenen Kneipe mit den Menschen aus meiner Lerngruppe zu unterhalten, Billard, Tischtennis oder Dart zu spielen und die Zeit aus den Augen zu verlieren. Deshalb landete ich meistens zu spät im Bett. Die Sauna, die ich mir vorgenommen hatte zu nutzen, habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Eine Massage wollte ich buchen - habe mich aber dagegen entschieden. Die Mittagspause brauchte ich zum Ausruhen. 

Die Zeit verging wie im Flug. Der Abschied von der Gruppe war - unterschiedlich, so wie es eben ist, wenn man eine intensive Woche miteinander verbracht hat und jeder anderes Gepäck im Rucksack hat.

Jetzt verarbeite ich die vielen Eindrücke. Und freu mich auf die Bildungsangebote des kommenden Jahres. Denn eins steht für mich fest: ich werde weitere Bildungsurlaube in Anspruch nehmen!


 


Samstag, 7. Mai 2022

Nun hab ich auch....

 ...Aurikeln im Garten. Hab sie vor einigen Wochen hier in einem Gartencenter entdeckt.


Sind ja schon sehr hübsch anzusehen. :)

Samstag, 19. März 2022

Lebenszeichen

 Selten noch bin ich "unterwegs" in den "sozialen" Medien. Als sehr anstrengend habe ich die letzten beiden Jahre empfunden, und es hat sich eigentlich auch nur noch verschlimmert. 

Natürlich bleibe ich informiert, täglichen "Updates" entgeht man kaum, und das will ich auch gar nicht. Man muss ja einigermaßen wissen, was um einen herum passiert.

Vieles hat sich geändert, vermutlich habe auch ich mich in vielem geändert. Mir fehlen die Annehmlichkeiten wie Sauna und auch der regelmäßige Sport, der ja dazugehörte, denn wir meiden aufgrund der sehr sehr hohen Inzidenzen das Studio, in dem dieses angeboten wird. Da hoffe  ich ein bisschen auf den Sommer. Derzeit pausieren wir noch.

Der Krieg in der Ukraine lässt uns , wie vermutlich alle anderen, auch nicht los. Da flüchte ich mich ehrlicherweise ein bisschen in den Alltag; ich fürchte aber, dass das für uns alle noch spürbare Folgen nach sich ziehen wird. Mir wird regelmäßig richtig schlecht, wenn ich da über die Oligarchen (und wie sie noch so genannt werden) und den Luxus und die Unsummen an Geld lese, über die Machtverhältnisse, die wirklich schmutzigen Geschäfte, die unter diversen Deckmänteln vertuscht werden...überall auf der Welt. Dazu fielen mir noch viele Worte ein, aber ich mag mich da nicht hereinsteigern. Ich sitze nicht an den Hebeln, an denen da gestellt wird, und kann mir diese Parallelwelt auch gar nicht vorstellen. Das, was man da so am Rande nur mitbekommt, reicht schon für einen Dauerwürgereiz.

 So lenke ich mich denn ab in unserer "kleinen" Welt, treffe nur noch wenige Menschen und habe mich auch von dem ein oder anderen  distanziert, dessen Weltanschauung ich nicht nachvollziehen kann. Menschen kommen, Menschen gehen. So ist es im Leben.

Dennoch erfreue ich mich weiterhin auch an positiven Dingen. Kleine Freuden des Alltags, lustige Begebenheiten, die ja auch noch stattfinden. Eines darf man nie verlieren - den Humor und das Lachen! 

In diesem Sinne, genießt sie, die kleinen Freuden des Alltags! Bis zum nächsten Lebenszeichen.

 


Sonntag, 5. Dezember 2021

Vorweihnachtszeit, wieder....

 ...im Zeichen von Corona. Und leider wieder voller Unruhe. Die Impfung , die es im letzten Jahr um diese Zeit noch nicht gab und die sich viele herbeigesehnt haben, ist ein Stein des Anstoßes. Sie ist derzeit die beste Möglichkeit, einen schlimmen Verlauf der sehr ansteckenden Krankheit, die uns nicht nur die Lunge, sondern auch alle anderen Organe zerstören kann und schon sehr viele Menschen das Leben gekostet hat, direkt sowie indirekt, zu verhindern. Aber das erschließt sich offenbar nicht jedem, ebenso das Tragen einer Maske scheint einigen Menschen schlimmer zu erscheinen als die Krankheit selbst. 

Nun könnte man ja sagen, tja nun, ist mir doch egal - sollen sie halt mit ihrer Gesundheit machen, was immer sie wollen. Blöderweise ist die Lage nicht so einfach. Und so stehen wir auch in diesem Jahr, trotz der Impfung, die schlimme Verläufe und Krankenhausaufenthalte, ja, auch den Tod, verhindern kann, noch schlechter da als im vergangenen, denn das Virus hat es in sich und wandelt sich. Ja, ich denke, die Erde hat einfach die Nase voll von uns Menschen und möchte uns gern loswerden. Wer sonst könnte uns Corona geschickt haben?

Verständlich irgendwie, so wie wir mit ihr umgehen. 

Nun, ich bin eine von denen, die es vorziehen, sich impfen und damit schützen zu lassen. 3 x inzwischen. Bin ich mir, meiner Familie, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Patienten auch...wert! Schuldig vielleicht auch, das weiß ich nicht, aber ich hänge schon am Leben und es ist für mich ein Albtraum, keine Luft mehr zu bekommen. Den möchte ich einfach nicht leben.

Nun, das ist das, was mich (und sehr viele andere Menschen) in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit so bewegt. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Und mir geht das Verständnis für diejenigen, die sich so sehr sperren, auch langsam verloren. Ich denke auch, dass sich viele Dinge nach dieser Pandemie verändern werden. Das "alte Leben"zurückzubekommen - das wird nach diesen Erfahrungen einfach nicht möglich sein. Viele Menschen haben Angehörige an die Krankheit verloren. Viele haben durch ihre unterschiedlichen Ansichten Freunde verloren. Sehr viele sind nicht mehr im "Besitz" ihrer einstigen Gesundheit, weil es sie schon früh und gnadenlos erwischt hat. Ja, mir sind Menschen bekannt, denen es so geht. 

Corona interessiert das alles nicht. Es nistet sich ein, wenn es kann. Es interessiert sich nicht für unser Theater hier auf der Erde. Genausowenig, wie die Erde sich für uns, die wir sie reichlich ausbeuten, interessiert. Die machen ihr eigenes Ding. Wir müssen halt schauen, wie wir damit zurechtkommen...


Freitag, 7. Mai 2021

Was, schon Mai?

 Ja, das Jahr tröpfelt so dahin....wie das Wetter gerade auch. Was also ist passiert in den letzten Monaten?

Nicht viel. Immerhin, unter dem Dach unserer Sitzecke hat ein Amselpaar erfolgreich 5 Junge ausgebrütet. Die sind inzwischen auch schon wieder ausgeflogen. Das Wetter war ja nun auch nicht gerade so, dass man es viel zum "Draußen sitzen" nutzen konnte - so hatten sie auch meistens viel Ruhe. 


Also ein großes Erfolgserlebnis in der Zeit des langen Lockdowns. 

Beim Frisör war ich immer noch nicht. Einen Termin hatte ich, als der Lockdown begann, genau an dem Tag...wann war das nochmal? Ich erinnere mich nicht mehr so richtig. Aber so wichtig ist mir das auch nicht, ich hab ja eine Schere, damit kann ich mir freie Sicht verschaffen, und darum bin ich auch nicht gleich losgerannt, als ich es hätte tun können. Ich hab auch eigentlich nie Lust auf Frisörtermine, muss ich sagen. 

Zur Impfung: die habe ich jetzt hinter mir. Einmal Astra im Februar, einmal den Stoff von Biontec, zweimal Impfreaktionen. Aber alles im Rahmen des Erträglichen - kein Vergleich zur Erkrankung. Es ist ein gutes Gefühl, gerade, wenn man im medizinischen Bereich arbeitet. Man kann Corona nicht mehr so leicht zu Hause einschleppen, zu denen, die noch keine Impfung haben. Beruhigend ist das.

Das waren sie also, die Glanzmomente der letzten Monate.

Der kurze Urlaub, der jetzt beginnt, wird wohl auch nicht so viele Höhepunkte zu bieten haben. Aber wenigstens soll am Sonntag die Sonne scheinen. Das ist doch schon mal was.


Freitag, 1. Januar 2021

2021


 Der Tag beginnt mit Sonnenschein. 1. Januar 2021. 

Mitten in der Corona-Pandemie, ein großes Thema sind die anstehenden Impfungen. Die Meinungen gehen auseinander, die Koordination ist schon eher als etwas chaotisch zu bezeichnen. 2 Impfungen sind notwendig. der Impfstoff ist heiß umkämpft.

Natürlich vergehen nicht die Sorgen des alten Jahres einfach so, über Nacht, mit dem Jahreswechsel. Und natürlich ist es nicht ausschlaggebend, wie laut diese Nacht gefeiert wird. Dieser Wechsel war nicht ganz so lange laut, und es wurde mangels Masse - ich denke, das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern in den Supermärkten und Drogerien des Landes hat seinen Teil dazu beigetragen - dann doch weniger geböllert. Für meinen Geschmack noch immer zuviel, aber dennoch, es war erträglicher. Ohne dieses Verbot wäre es sicher mehr gewesen; nicht jeder Mensch ist einsichtig und vernünftig. Das Verbot wurde ausgesprochen, um die Krankenhäuser zu entlassten, die schon voll genug sind mit den Coronapatienten. Und natürlich, der Sprengstoff trägt nicht gerade zu sauberer Luft bei, die gerade denen fehlt, die sich die Krankheit eingefangen haben. 

Für 2021 wünsche ich mir und allen anderen, frei atmen zu können. 

In diesem Sinne - auf ein gutes Jahr, in dem die Welt wieder zu Atem kommt. Und zur Vernunft der Mensch!





Samstag, 28. November 2020

Die Weihnachtszeit

 In diesem Jahr beginnt die Weihnachtszeit bei uns mit einem "fliegenden Baum".

Der Gute stand sehr dicht am Haus meiner Schwiegermutter und sorgte mit seinen Wurzeln schon für angehobene Bodenplatten. Außerdem war eine Nachbarin der Meinung, dass er bei einem etwaigen Sturm umfallen könnte, was meiner Schwiegermutter dann doch Sorge bereitete. 

Nachdem mein Mann schon vor längerer Zeit eine Genehmigung eingeholt hatte, beauftragte er eine Fachfirma, und gestern war es dann soweit, der Baum lernte fliegen. Jetzt sind allerdings nur noch winzige Späne von ihm übrig.

Tja, und die beginnende Weihnachtszeit...nun, die wird wohl eher unspektakulär. Der 24. ist zum Trauertag geworden im letzten Jahr. Aber wir haben ohnehin nie so viel Tamtam gemacht in den letzten Jahren.

Dennoch, heute habe ich meine alte Deko rausgekramt und die Küche und das kleine Fenster im Flur etwas geschmückt. Im Wohnzimmer hängen noch die Lichterketten, die ich im letzten Jahr befestigt hab und die ich auch ohne Weihnacht ab und an anknipse, wenn mir danach ist. Vielleicht bemale ich wieder die Scheiben mit Kreide. Wenn sie nicht eingetrocknet ist.

Nun denn - mehr gibt es nicht zu vermelden im Moment. Habt eine gute Zeit und macht das Beste draus!


Samstag, 14. November 2020

Am Kanal...


...letztes Wochenende. Ein paar Bilder.







Wir waren auf der "Flucht"vor lauten Geräuschen im Haus, weil die neuen Mieter das Bad oben umbauen lassen. Wir hoffen, dass das nun bald erledigt ist. 

Am Kanal war auch viel los - so viel, dass wir den Rückweg dann durch die anligenden Schrebergärten zurückgelegt haben. Man hat es nicht leicht im Moment...alle wollen abends nochmal raus. :) Verständlich.

An diesem Lockdown-Wochenende ist nichts geplant. Es wird wohl heute etwas regnerisch, dagegen habe ich auch nichts. Der Boden kann es gut gebrauchen.

Macht was draus!


Sonntag, 11. Oktober 2020

Aufgaben im Herbst

 Wie immer im Herbst, beschäftige ich mich mit der Digitalisierung unserer alten "Schätzchen". Nachdem wir uns vor einiger Zeit ein kleines Gerät dazu angeschafft haben - es ist wie ein winziger Fernseher mit Aufnahmefunktion zu handhaben - und ich schon ein paar Filme querbeet und nur in Ausschnitten bearbeitet habe, versuche ich mich jetzt mal in Chronologie. Allerdings fällt mir das schwer. Querbeet macht mehr Spaß, das ist wie in der Zeit herumhüpfen.

Die Programme von Microsoft haben sich ja derweil auch schon sehr weiterentwickelt. So kann ich mit dem Player auch gleich Einzelbilder aus den Filmen extrahieren. Zum Beispiel dieses:

Wir haben damals Freunde besucht, und Alex gefiel es, sich neben "sein erstes Auto" zu stellen. :) Eigentlich sollte der Wagen ja mausgrau sein - so wie der Trabbi im Hintergrund. 

Natürlich sind die Fotos unscharf und verzerrt. Aber sehr witzig, wie ich finde. Ich liebe solche Spielereien.Und ein Gewinn sind sie allemal, denn wer konnte es sich damals schon leisten, immer so viele Fotos zu machen und sie entwickeln und abziehen zu lassen? Die Filme enthalten also alle auch noch kleine Überraschungs-Schätzchen.  

Schön ist auch, dass man sie heutzutage so unproblematisch weitergeben kann - einen Videorekorder haben wohl die wenigsten noch daheim, und wenn sie erstmal überspielt sind, wofür man viel Zeit aufwenden muss, da es nur 1:1 geht, lassen sich die Schnipsel fix mal per Stick weiterreichen. Oder per Cloud. Wenn ich da an das komplizierte Überspielen damals denke....puh!


Na, dann will ich mal weitermachen. Wer errät, in was für einem Auto ich da saß vor 30 Jahren? :)

 

 

 





Donnerstag, 10. September 2020

Vollkommen "ungewarnt"....

 ...sind wir ,weil hier nicht eine Sirene heulte an diesem groß angekündigten Warntag. Zumindest bis jetzt nicht; die angekündigte Zeit ist allerdings jetzt auch um mehr als eine halbe Stunde abgelaufen.

Da scheint es dann wohl Handlungsbedarf zu geben. Würde ich meinen. Naja, wenn Sirenen so an die 30 Jahre still vor sich hinrosten - die müssen ja auch erstmal ihre "Stimme" wiederfinden. Das ist ja so, als wenn man von den Toten wieder aufersteht. Bin gespannt, was für Erklärungen da folgen werden; es scheint ja wohl nicht so ganz geglückt zu sein, das ganze Vorhaben. Muss man vielleicht auch ein bisschen Verständnis für aufbringen - immerhin wurde sich ja in den letzten Jahrzehnten lieber darum gekümmert, dass "die Wirtschaft" läuft. Wo die Schulen vor sich hin gammeln, können eigentlich auch Sirenen nicht in einem allzu guten Zustand sein. Wir zeichnen da ein trauriges Bild in einem der reichsten Länder der Welt.

Genug davon, sonst steigere ich mich wieder in solche Dinge rein, und ich will doch jetzt, wo ich Urlaub habe, so entspannt wie möglich sein. Auch kein einfaches Unterfangen, aber zu meinem - oder besser, unserem - Glück sind die Ferien vorbei und man kann unter der Woche mal einen Ausflug zu so beliebten Zielen wie dem Steinhuder Meer oder dem Wisentgehege Springe unternehmen, ohne auf Millionen anderer Besucher zu treffen. Genau das haben wir in dieser Woche getan. Aufs Steinhuder Meer fiel unsere Wahl, weil man dort auch mit der gehbehinderten (Schwieger)Mutter etwas unternehmen kann, nämlich eine Seerundfahrt - oder Meeresrundfahrt? So genau weiß ich das jetzt nicht. Jedenfalls haben wir genau das gemacht, und es stellte sich tatsächlich ein Urlaubsgefühl ein für ein paar Stunden. Es waren auch nicht zuviele Menschen an Bord.



Der Wildtierpark war dann eher was für uns allein, denn über holrige Waldwege mit Rollator - das ist nichts. Auch dort waren nur wenige Menschen unterwegs, und so konnten wir den 3-stündigen Spaziergang und das anschließende verspätete Mittagessen dort dann auch genießen.


Ansonsten wird der Urlaub für zu erledigende Dinge genutzt und eben auch zur Erholung beim süßen Nichtstun. Das Sportstudio haben wir erstmal auf Eis gelegt, wegen der (nach unserer Meinung) doch erhöhten Ansteckungsgefahr; wir müssen da schon ein bisschen aufpassen. Natürlich fehlt uns besonders die Sauna, das ist unsere größte Entbehrung zur Zeit. 

Manche (nicht so angenehme) Dinge, die wir uns vorgenommen haben, schieben wir aber auch immer noch vor uns her...aber eine gute Woche bleibt ja noch! Vielleicht, wenn die Erholung ein bisschen besser spürbar ist...vielleicht. :)


 



Mittwoch, 6. Mai 2020

Der Urlaub...

...heutzutage ist - anders. Natürlich, denn zur Zeit - wisst Ihr ja alle - kann man nicht reisen. So beschäftigt man sich also zu Hause mit Dingen.

Zur Zeit male ich sehr gern, Aquarelle im Kleinformat gefallen mir gerade ganz gut. Seit gestern gefällt mir diese Art des Malens:

Ein Motiv aus dem Hintergrund herausstellen. Man sieht ja gewisse Konturen, oder ahnt sie...das ist so ähnlich wie Kaffeesatzlesen! :) Macht Spaß, und mir gefallen die Ergebnisse auch.

Es ist jedenfalls eine gute Art, sich zu entspannen, zumal bei uns zur Zeit gehäuft Dinge passieren, über die man sich aufregen muss und die zusätzlich belastend sind. Braucht man nicht, lässt sich aber nicht ändern, also muss man durch.

Noch ein Bild zum Schluß....

...und dann wird weiter Urlaub gemacht. Schön zu Hause. Nehmt Euch Zeit für schöne Beschäftigungen!

Freitag, 24. April 2020

Auricula, Auriculum!

Neulich hab ich mich mit meiner Schwester per chat über Kindheitserinnerungen ausgetauscht. Unter anderem fragte sie mich, ob ich mich an den Vorgarten der Nachbarn von der gegenüberliegenden Straßenseite erinnere, in dem diese hübschen Blümchen standen. Die hatte ich gar nicht in Erinnerung. Sie hätte sie immer so hübsch gefunden, aber sie seien selten und nicht so einfach zu bekommen. Ihr Name sei Aurikel.

Hm, hab ich gedacht - in Zeiten dieses sagenumwobenen Internet bekommt man sowas doch sicher - und siehe da, es war nicht schwer. Zack,zack - hab ich ihr 4 Stück bestellt, die auf direktem Postweg zu ihr nach Haus gelangten.


Was soll ich sagen- sie freute sich ein Loch in den Bauch und wird diese zur Zeit noch etwas mickrig wirkenden Primelchen dann mal aufpäppeln. Wenn es soweit ist, dass man sie wieder teilen kann, werde ich mir dann auch welche für den heimische Garten bei ihr abholen.

Jetzt kann man sich ja eh nicht besuchen- aber eine Freude zu bereiten, macht doch doppelten Spaß in dieser Zeit, finde ich.

Montag, 13. April 2020

Vögel an der Tränke...




Natürlich baden manche auch da drinnen. Gestern war viel los an der Tränke. Das Rotkehlchen mochte aber im frisch gewechselten Wasser nicht baden, war ihm wohl zu kühl - das stürzte sich dann lieber in den Trog. Konnte ich leider nicht fotografieren, aber ...


...kurz vor dem "Platsch" hab ich es erwischt. Es ist doch mehr los im Garten, als ich dachte. :)

Montag, 6. April 2020

Gestern im Garten...

...Vögel beobachtet. Soweit sie sich beobachten ließen...immerhin ist allerhand los zwischen unseren diversen Büschen und Bäumen.Ein Schnappschuss gelang mir immerhin, von einer Amsel an unserer aus einem Blumentopfuntersetzer bestehendenVogeltränke.
Vorher saß da schon ein Rotkehlchen, ein paar Meisen und ein anderer Vogel, den ich nicht zuordnen kann. Macht schon Spaß, die Tierchen zu beobachten.

Mir kamen, als ich da so saß, auch schon wieder einige Ideen zum Umgestalten der einen oder anderen Gartenecke. Was letztlich draus wird....mal schauen. Einen Baumarkt werde ich zu dieser Zeit jedenfalls ganz sicher nicht aufsuchen - mir reicht es schon, den wöchentlichen Einkauf tätigen zu müssen. Und im Prinzip hat mein Schwiegervater ja auch ausreichend Material gehortet....man muss es nur finden. Er musste  Ende letzten Jahres sein Gartenreich verlassen, er starb im Dezember. Im Garten hat er allerdings sehr nachhaltig seine Spuren hinterlassen, so dass er gedanklich eigentlich immer noch anwesend ist. Auf dem folgenden Bild war er noch in seinem Element...



 Das war 2018. Da konnte er noch vieles machen.

Jo, dann....werde ich mich mal wieder in sein "Heiligtum" begeben, das wir nun endgültig "geerbt" haben. Mal schauen, was ich da bewirken kann.

Macht das beste aus der jetzigen Situation, in der wir alle zu Hause bleiben sollten, sofern wir können! 








Samstag, 28. März 2020

Zu Hause sein...

...ist nicht immer so schlecht; allerding sind wir auch in der glücklichen Lage, über einen Garten zu verfügen. Und über Fahrräder, mit denen man mal eine Runde drehen kann - freilich mit dem Ziel "zu Hause" und nicht, wie sonst im Frühling, Biergarten.

Nun, es wird nicht ewig dauern; irgendwann sind hoffentlich ausreichend viele Menschen immun gegen Covid-19 (was natürlich auch bedeutet, dass man sich infizieren muss bzw. ein Impfstoff da sein muss), um wieder ein geselligeres Leben führen zu können. Freilich wird "nicht ewig" auch nicht gerade übernächste Woche sein; ich denke, wir müssen das noch ein Weilchen aushalten. Ein paar Monate. Glaube ich.

Ich hatte noch nie ein Problem, mich zu beschäftigen, und mein Mann bekommt auch nicht so schnell einen Koller. Natürlich vermissen wir vieles - die Sauna, das Krafttraining. Das Treffen mit den Jungs auf einen Kaffee oder ein Bier in einem Café, einer Gaststätte. Das fehlt. Alternativ "besuchen" wir einander über ein Videotelefonat. Beide machen Home-Office und sind somit auch brav daheim.

Bei mir liegt der Fall etwas anders, ich gehe noch zur Arbeit, aber auch bei uns wurden die Teams gesplittet, um immer einige arbeitsfähig zu erhalten, falls es doch mal jemanden erwischt. Eine gute Lösung, wie ich finde. Hoffen wir, dass alle gesund bleiben, bis der erste große Berg erklommen ist und die Infektionen wieder abflauen, aber noch gehts ja bergan.

Wir sind in der glücklichen Lage, zunächst nur abwarten zu müssen. Ich weiß aber, wie andere mit Hochdruck daran arbeiten, alles so vorzubereiten, dass wir keinen Tsunami, sondern nur eine Welle dieser Krankheit, die leider real ist, abbekommen. Ich habe schon mit einem Betroffenen telefoniert, einem jungen Mann, der 2 Tage lang künstlich beatmet werden musste. Man atmet, aber die Luft kommt nicht in der Lunge an, und man hat das Gefühl zu ersticken, so berichtete er mir. Und nein, es betrifft nicht nur die Alten!

Also, bleibt vorsichtig, seid rücksichtsvoll miteinander, haltet Abstand und hamstert nicht unnötig, denn es möchte niemand in 3 oder 4 Geschäfte laufen müssen, um Klopapier, Mehl oder andere durch Hamsterkäufe entstandene Mangelwaren zu bekommen, weil er sie dann doch irgendwann mal nötig hat. Das belastet letzlich alle - die, die in den Läden stehen und die, die es nicht bekommen. Seid nicht wie der Mann, den ich gestern sah, als er 25 kg Mehl versuchte, auf seinem Drahtesel abzutransportieren, nur, weil es Mehl gab - begnügt Euch mit einem oder 2 kg, dann müssen andere, die später erst zum einkaufen kommen können (weil sie nicht zu Hause arbeiten können und vielleicht einen harten Tag auf einer Krankenstation oder sonstwo hatten), sich nicht die Hacken danach ablaufen, und die Menschen, die die Läden am laufen halten, werden nicht dauernd mit den Nachfragen genervt, wann Nachschub kommt, was sie eh nicht beantworten können. Und die Geschäfte werden dadurch automatisch leerer.

Tja, um wieder darauf zurückzukommen, zu Hause zu sein...macht das Fenster auf, hört, wie die Vögel zwitschern (oder der Nachbar den Rasen mäht)...malt Bilder, schreibt oder lest Bücher, versucht, mal zur Ruhe zu kommen. Wir haben sie alle nötig, die Ruhe vor dem Sturm.

In diesem Sinne, verabschiede ich mich für heute mit einem Bild, das ich vom Balkon aus "schoss".
Bleibt gesund!






Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei.  Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorbe...