Freitag, 21. Dezember 2018

Wintersonnenwende...

...mit Regen, Regen und nochmals Regen - wäre es nicht so warm auf der Welt, schriebe ich wohl Schnee statt Regen. Kein gutes Zeichen, aber dass die Erde sich erwärmt, ist bereits seit Jahrzehnten bekannt, und so muss man sich nicht wundern. Man darf sich Sorgen machen - die Worte des vorgestern aus der ISS zurückgekehrten Alexander Gerst, als Botschaft an die nicht geborenen Enkel und mit der Entschuldigung, dass wir ihnen die Erde in einem so schlechten Zustand hinterlassen, waren und sind beeindruckend; man macht sich so seine Gedanken.

Der Countdown auf die Weihnachtstage läuft. Bei uns wird es wieder ruhig zugehen; keine besonderen Aktionen. Und das ist gut so. Das Jahr war schon, von der Arbeitsseite betrachtet, recht nervig und zermürbend. Es wird Veränderungen geben mit Beginn des neuen Jahres; zunächst einmal ist neues Arbeitsmaterial in Sicht, und das wird auch wirklich mal Zeit. Hoffen wir, dass dieses Kapitel reibungsarm über die Bühne geht, dann werden wir ab März wohl wieder ein wenig entspannter arbeiten können. Schaun wir mal.

Nehmen wir es einfach so wie der Hundertjährige von Jonas Jonasson: Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt! Zumindest die Dinge, die wir nicht ändern können. Denn es gibt ja auch noch ein paar Dinge, die man selbst tun kann - die Wirkung darf man nicht unterschätzen!

Was ich jetzt tun muss: den Teig aus dem Brotbackautomaten nehmen und ein Brot backen. Dann muss ich nicht raus in das Pipiwetter, um eines zu kaufen!

Eigentlich hatte ich ja mit diesem Blogeintrag nur eins im Sinn...Euch schöne und besinnliche Feiertage zu wünschen! Aber nun ist es eben so gekommen, wie es gekommen ist.... :)


 Nutzt die Zeit, Euch von den Strapazen des vergangenen Jahres zu erholen! In diesem Sinne, bis 2019! :)






Sonntag, 25. November 2018

Alte Freunde...

...zu treffen, das ist doch immer wieder ein spannender und glücklicher Moment! Selbst wenn man sich 30 Jahre nicht gesehen hat - man knüpft bestenfalls wieder einfach dort an, wo man aufgehört hat. Lacht über die alten Geschichten, an die sich nicht immer beide Seiten sofort gleichermaßen erinnern, aber dann dämmert einem etwas....und das Gelächter ist groß!

So ging es mir und meiner Freundin aus alten Zeiten gestern Abend. Sie war in der Stadt, weil ihr Freund in einer Band spielt, die gestern ihren Auftritt in Limmer hatte. "Anderlein" hatten ihren Auftritt im "Frosch". Wir fuhren schon 2 Stunden vor dem Auftritt dort hin, um uns auch unterhalten zu können, was ja während eines Konzerts natürlich immer ein bisschen schwierig ist. Und es war, wie oben beschrieben!

 So ähnlich haben wir früher auch immer ausgesehen, wenn wir zusammen waren. :)

Remo und die Band nahmen es gelassen hin. Blieb ihnen ja nichts übrig, ne!



Schön, so ein spontanes Wiedersehen. 30 Jahre wirds bis zum nächsten Treffen dann wohl nicht dauern - aber selbst wenn, andere Bilder kämen wahrscheinlich dabei auch nicht heraus!

Sonntag, 18. November 2018

Schnell vorbei....

...war sie, die Buchmesse 2018. Diesesmal ganz ohne Verkleidung, "nur" in den Arbeits-T-Shirts und in dunklen Hosen. Und, wenn vorhanden, mit Ratte auf der Schulter. Meine ist wohl in Wien geblieben; sie befand sich bei der Abreise nicht wieder im Gepäck...ich glaube, ich hatte sie Bernhard auf die Schulter gesetzt.

Ein Novum war: DER STUMME AUTOR! Am 3. Tag der Messe verlor er seine Stimme. Das war nicht optimal, denn so konzentrierte er sich, aufgrund mangelnder Unterhaltung mit den Besuchern, mehr auf uns denn wir hatten manchmal ein bisschen Schwierigkeiten zu erraten, was er von uns wollte, wenn er wild gestikulierend am Stand herumwirbelte. Wir mussten ja seine Anliegen den Kunden übersetzen - nicht immer gelang es uns, es in seine Worte zu fassen.

Dennoch hatten wir viel Spaß beim Vertreiben seiner Bücher. Mein Gebiet war der Zweiteiler "Sacer Sanguis Ampere" und "Sacer Sanguis Voltage", der Thriller rund um Elektroautos und Ölindustrie, der seinen Showdown in den Highlands (die ich übrigens selbst schon 2mal selbst mit meinem Mann  bereist habe und seeeehr mag!) findet. 

Hier ein paar Impressionen von der Messe:





Das war die Buch Wien 2018. Ganz ohne Raumanzug und Schottenrock. In kleiner, aber feiner Besetzung. Schauen wir mal, wie es im nächsten Jahr ausschaut!

Sonntag, 28. Oktober 2018

Auf der Buch Wien 2018....

..., die in diesem Jahr vom 8. - 11.11. stattfindet, werde ich nach 4 Jahren auch mal wieder dabei sein. Für diejenigen, die es nicht wissen: ich helfe dort Albert Knorr beim Vermarkten seiner Bücher. Er produziert sie im Eigenverlag, also voll unter eigenem Risiko, und er ist seit Anbeginn der  Buch Wien dort mit einem Stand vertreten. In manchen Jahren hatten wir auch 2 Stände. Aber in diesem Jahr geht es ein bisschen "back to the roots" - wobei, nicht ganz. Auf der ersten Messe im Jahr 2009 hatten wir mal gerade einen 4 Meter im Quadrat großen Stand, den wir uns mit einer mit Albert befreundeten Verlegerin (die heute etwas ganz anderes macht) geteilt haben.  Hier ein Bild von damals:

Zugegeben, meine Kamera damals war noch nicht so dolle...aber was solls! Unser Standplatz endete eigentlich schon dort, wo auch das rote Plakat zuende war, entsprechend klein war das Team. Die Freundin des Autors fehlt auf dem Bild. Die Ratten auf der Schulter waren (und sind bis heute) unser "Markenzeichen".

2010 hatten wir wieder einen geteilten Stand, aber er war schon wesentlich größer - 10 Meter im Quadrat, soweit ich mich erinnere.  Genauso, wie das Team sich erheblich vergrößert hat. Hier fehlen 3 Personen auf dem Foto. Außerdem gab es noch einen 2. Stand, der quasi in letzter Minute auch noch bestückt werden musste.

Da ging es dann schon manchmal sehr lustig zu. Es wurde sogar jongliert!

Wir hatten 5 Thriller und ein Kinderbuch im Angebot.

2011gab es ein neues Buch dazu. Unser Stand war grün. Giftgrüne Gentechnik war das Thema des neuen Thrillers. Wieder in großer Besetzung, wieder mit 2 Ständen.



Und natürlich wieder mit Leseratten auf der Schulter.
Für 2012 und 2013 finde ich keine Fotos; entweder sind sie verschollen, oder ich  habe nicht geholfen.

2014 war das Jahr, in dem ich das letzte Mal dabei war. Da hatten wir den größten Stand überhaupt - es gab sogar ein Auto, das viel Beachtung fand, und genau darum ging es auch in den beiden Romanen, die Albert in dem Jahr geschrieben hat.  "Highlands unter Strom" und "Hochspannung im Tank".  Alle Helferlein im Schottenrock, Dampfmaschine, einem Tesla und schottischem Whiskey sowie Solaranlagen am Stand.




Sogar einen ollen Dudelsack hab ich dafür am hiesigen Flohmarkt aufgetrieben!Damit durfte Andi dann "so tun als ob".

Das war meine letzte Teilnahme an der Messe, wenn ich mich nicht irre.

Tja, und diesesmal bin ich wieder mit dabei. Wieder im kleineren Kreis. Ich freue mich drauf und bin gespannt, wie wir in diesem Jahr dort stehen werden - meinen Schottenrock finde ich (leiderleider,schadeschade!) nicht wieder, also....mit Helm, bereit zum Spaziergang auf dem Mars, auf dem sich aufregende Dinge tun?


Wer weiß! Lassen wir uns überraschen! Ich werde berichten. In diesem Sinne - einen schönen Rest-Oktober!

Sonntag, 23. September 2018

Normandie,Luxemburg....

....Antwerpen. Oder andersherum. Hier folgen nun ein paar Collagen vom Rest unserer Sommerreise. Oder eigentlich war es ja der erste und längste Teil der Reise. Wie auch immer...ich muss ja mal zum Ende kommen. Oder besser, zum Anfang. Ihr wisst schon. Machen wir weiter mit Trier. Hier haben wir einige Tage verbracht, und von hier aus haben wir auch ein bisschen das Luxemburger Land angeschaut.

Ein nettes Städtchen, und Karl Marx ist dort allgegenwärtig. Ob er sich je hätte träumen lassen, mal auf einem Geldschein oder auf einer Ampel zu landen? Ich denke, nicht. :)

Landausflug Luxemburg. Hübsche kleine Orte, etwas Geschichte, schöne Landschaft. Und zum Schluß natürlich: einmal volltanken, bitte!

Auf dem Weg nach Trier (ich reise hier ja rückwärts) haben wir uns Luxemburg, die Stadt, angeschaut.

 Gestartet waren wir am Morgen in Reims. Diese Stadt haben wir am Nachmittag vorher ein wenig erkundet.
Ein toller Dom, auch sehr Geschichtsträchtig. Jean DÁrc. Und eine Hausbrauerei habe wir dort auch entdeckt, zu Remos allergrößter Freude.

Davor haben wir einige Tage die Normandie erkundet. Dort war ich vor einigen Jahren schon einmal mit Albert Knorr, zwecks Recherche zu einem seiner Bücher. Ich habe es spaßeshalber mitgenommen, um es an "Originalschauplätzen" abzulichten.


Auf dem Weg in die Normandie machten wir Halt in Antwerpen. Die Stadt haben wir fussläufig einen ganzen Tag lang erkundet. Sie befand sich in Erwartung eines wohl doch etwas größeren Ereignisses, was man an fast jeder Stelle der Stadt erkennen konnte.



Das war also der Beginn unserer Reise. Und somit das Ende meines kleinen Reiseberichtes.  Ein wirklich schöner, harmonischer Sommerurlaub, in dem wir eine Menge gesehen und erlebt haben.



Nach dem Urlaub

 Wie immer, waren meine 3 Wochen Sommerurlaub sehr schnell vorbei.  Davor ist einiges passiert. Remos Mutter ist vor etwa 2 Monaten gestorbe...